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Großbritannien: Fangfrischer Fisch nach Übersee

In Schottland hat STI Freight Management einen neuen Kunden gewonnen. Der Frischelogistiker transportiert für Ocean Quality frischen Lachs aus Aquakulturen vor der Küste der Shetland-Inseln zu Zielen in Europa und Übersee.
(Foto: STI Freight Management)
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Christine Harttmann

„Fischtransporte sind eine der größten Herausforderungen in der Lebensmittel-Logistik. Denn hier sind Schnelligkeit, Flexibilität und Sicherheit absolute Grundvoraussetzungen“, sagt Pierre Henry, Geschäftsführer von STI (UK). Noch auf den Shetland-Inseln wird der Lachs verarbeitet und im Kühltransport per Fähre nach Schottland geschickt. Von dort geht es dann weiter zu einem Hub in der Nähe von Glasgow.

„Ab dem Fang tickt die Uhr“, erklärt Martin Clift, General Manager der schottischen Niederlassung von STI UK. „Innerhalb von 24 Stunden sind die Lachse verkaufsfertig und bereit für den Weitertransport nach Europa und Übersee.“

In enger Zusammenarbeit mit Dienstleistern auf den Shetland-Inseln organisieren die Disponenten den Transport des Fisches zu den verschiedenen Zielorten. Wichtig ist dabei, dass die See-, Land- und Luftfrachttransporte eng ineinandergreifen. Nur so kann der Dienstleister die knappen Zeitfenster tatsächlich einhalten. Nach nur vier Tagen müssen die Lachse zum Beispiel in New York angeliefert werden. Alleine der Seeweg von den Shetland-Inseln nach Schottland beansprucht zwölf Stunden von dieser Zeit. Bei Verzögerungen – etwa durch schlechtes Wetter – ist daher hohe Flexibilität gefragt.

Ebenfalls eine große Herausforderung ist es, jeden Fisch über die richtige Route zum Zielmarkt zu bringen. Erst wenn die Lachse verarbeitet sind kann Ocean Quality den Verkauf organisieren. Denn die Transportrouten wechseln teilweise sehr schnell, da die Fische – je nach Gewicht und Größe – zu unterschiedlichen Zielmärkte geliefert werden.

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