Goldhofer: 52 Meter, 235 Tonnen, 90 Kilometer

Vom Jebel Ali Port zum größten Solarpark der Welt ging es für 30 tonnenschwere Tanks. Möglich machten den Transport im Zweierkonvoi jeweils 30 Goldhofer-Schwerlastachslinien und eine Mercedes Actros Zugmaschine.

Auf 30 Achslinien der Goldhofer-Schwerlastmodule THP/SL sicher unterwegs: vom Start im Hafen Jebel Ali Port bis zum Entladen am Solarpark Mohammed Bin Rashid Al Maktoum. (Foto: Al Faris)
Auf 30 Achslinien der Goldhofer-Schwerlastmodule THP/SL sicher unterwegs: vom Start im Hafen Jebel Ali Port bis zum Entladen am Solarpark Mohammed Bin Rashid Al Maktoum. (Foto: Al Faris)
Nadine Bradl

52 Meter lange und 235 Tonnen schwere Tanks über 90 Kilometer teils unwegsames Gelände zu transportieren, erfordert nicht nur ausgefeilte Planung, sondern auch die richtigen Transportfahrzeuge. Das Logistik- und Schwertransportunternehmen AL Faris entschied sich für den Transport der 30 Tanks vom Jebel Ali Port (Vereinigte Arabische Emirate) zum Mohammed-Bin-Rashid-Al-Maktoum-Solar-Park für Goldhofer-Schwerlastmodulen vom Typ THP/SL.

Größter Solarpark

Die Fahrt erfolgte dabei immer im Zweier-Konvoi, mit jeweils 30 Goldhofer-Schwerlastachslinien und einer Mercedes Actros Zugmaschine. Auf diese Weise erreichten sämtliche Tanks pünktlich den kurz vor Bauabschluss stehenden größten Solarpark der Welt. Die Tanks werden zusammen mit einem Ausdehnungsgefäß als Teil eines Überlaufspeichersystems verwendet, in dem das expandierte Thermoöl gespeichert und wieder verwendet werden kann. Mit einer installierten Leistung von 5.000 MW im Endausbau wird die teilweise bereits in Betrieb befindliche Anlage in Seih AL-Dahal der weltweit größte Solarpark sein.

Minutiöse Planung

Die größten Herausforderungen des Schwerlastprojektes bestanden darin, eine möglichst kurze Verladezeit einzuhalten und eine optimale Route vom Hafen zum Solarpark zu planen. Zum einen mussten aufgrund der zeitlichen Beschränkungen und des hohen Lagervolumens im Hafen strenge Vorgaben erfüllt werden. Zum anderen galt es, den Streckenverlauf hinsichtlich Straßenmodifikationen, Umleitungen und temporärer Umwege minutiös zu planen, um etwaige Hindernisse auf dem Transportweg zu umgehen.

„Unsere Planung ging zu 100 Prozent auf und wir konnten die Tanks binnen kürzester Zeit an ihren Bestimmungsort bringen“, so Hillary Pinto, Gründer der Al Faris Gruppe.

100 Meter am Kran

Im Anschluss an den Transport haben die Tanks noch etwa 100 Meter am Haken eines 400 Tonnen Raupenkrans zurückgelegt, um dann auf den vorbereiteten Fundamenten montiert zu werden.

„Wenn es darum geht, schwerste und voluminöse Frachten auf und abseits der Straße an ihr Ziel zu bringen, dann sind die THP/SL-Module oft die wirtschaftlichste Lösung. Sie erlauben es, eine enorme Nutzlast mit ausdauernden Einsatzzeiten zu kombinieren“, so Dean Exner, Goldhofer Gebietsverkaufsleiter Middle East.

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