Werbung
Werbung
Werbung

Gesamtumschlagsvolumen in Rotterdam knapp über Vorjahr

Der niederländische Containerhafen hat 2018 ein anhaltendes Wachstum beim Containerumschlag verzeichnet.

Foto: Hafen Rotterdam/Eric Bakker
Foto: Hafen Rotterdam/Eric Bakker
Werbung
Werbung
Anna Maria Schmid

Weiter auf Rekordkurs, wenn auch knapp: Mit 469 Millionen Tonnen lag das gesamte Umschlagsvolumen des Hafens Rotterdam im Jahr 2018 knapp über dem Vorjahr. 2017 waren 467,4 Millionen Tonnen verzeichnet worden. Das teilt die Hafengesellschaft Rotterdam mit.

Treibende Kraft war demnach der Containerumschlag mit einer Steigerung der umgeschlagenen Tonnagen um 4,5 Prozent. Gemessen in TEU (20-Fuß-Standard-Container) betrug der Anstieg 5,7 Prozent, die Jahresgesamtmenge lag bei 14,5 Millionen TEU.

Eine der Triebfedern für das Plus beim Containerumschlag sei der Anstieg bei der Umladung und bei den vollen Importcontainern gewesen, so die Hafengesellschaft. Der Containerexport habe sich weniger stark entwickelt, was unter anderem an chinesischen Importbeschränkungen im Hinblick auf Abfallströme liege. Das Shortsea-Segment habe unter den Wachstumsverzögerungen in der britischen und russischen Wirtschaft gelitten.

Während der Containerumschlag insgesamt wuchs, gingen die Umschlagzahlen für Rohöl, Mineralölprodukte und Agribulk zurück. Als „spektakulär“ dagegen bezeichnet die Hafengesellschaft den Anstieg von LNG und Biomasse. Letztere legte um 31,6 Prozent zu, das Flüssiggas LNG kam auf ein Plus von 163,6 Prozent. Hauptursächlich für diesen starken Anstieg sei LNG aus dem Jamal-Feld in Nordrussland gewesen, das von Tankern der Eisklasse auf „normale" LNG-Tanker umgeladen wurde.

Mit Ausnahme von LNG verbuchte flüssiges Massengut in Rotterdam im vergangenen Jahr einen Rückgang bei den Umschlagmengen: Der Umschlag von Rohöl sank geringfügig, was der Hafengesellschaft zufolge eine Folge der etwas niedrigeren Raffinierungsmargen war. Er sei jedoch im vierten Jahr in Folge bei über 100 Millionen Tonnen gelegen. Der Umschlag bei den Mineralölprodukten sei vor allem aufgrund eines geringeren Umschlags von Heizöl gesunken, heißt es weiter.

Trockenes Massengut verzeichnete nur einen leichten Rückgang. Hier ging der Umschlag um drei Prozent zurück. Der Umschlag von Kohle stieg um 2,3 Prozent, was die Hafengesellschaft auf ihre Konsolidierungsstrategie zurückführt. Der Umschlag von Eisenerz sank, was zum Teil auf die Renovierung eines Hochofens und eine stagnierende Nachfrage aus der Stahlindustrie zurückzuführen sei. Der Rückgang beim Umschlag von Agribulk sei zum Teil auf die Verlagerung von Ladungen nach Amsterdam zurückzuführen.

Beim RoRo-Umschlag, der ein leichtes Plus verzeichnen konnte, zeigte der britische RoRo-Handel ein schwächeres Wachstum, der Umschlag bei sonstigem Stückgut entsprach ziemlich genau den Mengen des Vorjahres. 

Insgesamt erwirtschaftete der Hafenbetrieb Rotterdam nach eigenen Angaben einen Umsatz in Höhe von 707,2 Millionen Euro. 2017 lag er bei 712,1 Millionen.

Printer Friendly, PDF & Email
Symboldbild Transportjobs

Mehr als 750 aktuelle Jobangebote aus der Transportbranche, vom Lkw-Fahrer über Fuhrparkmanager bis zu Disposition, Teamleitung und vieles mehr mit individueller Suchfunktion und Kartenansicht bieten wir Ihnen ab sofort in unserem Job-Bereich: Ihr nächster Schritt auf der Karriereleiter?

Alle Transport-Jobs anzeigen »

Werbung