Geodis: Forderung nach emissionsfreien Lkw in EU

Das Logistikunternehmen will die Dekarbonisierung des Straßengüterverkehrs in der EU voranzutreiben und seine CO2-Emissionen bis 2030 um 30 Prozent zu reduzieren.

GEODIS fordert eine Umsetzung der Richtlinien, die eine Dekarbonisierung des Straßengüterverkehrs in der EU beschleunigen. Foto: Geodis
GEODIS fordert eine Umsetzung der Richtlinien, die eine Dekarbonisierung des Straßengüterverkehrs in der EU beschleunigen. Foto: Geodis
Daniela Kohnen

Geodis hat es sich zum Ziel gesetzt, seinen CO2-Fußabdruck zu verringern und die CO2-Emissionen bis 2030 um 30 Prozent zu reduzieren, hieß es am gestrigen Mittwoch aus dem global agierenden Unternehmen.

Um dies zu erreichen, habe man ein Programm entwickelt, das sich auf vier Fortschrittsfelder konzentriere. Dies beinhalte die Emissionsmessung, die Reduzierung des Treibhausgasausstoßes - insbesondere durch einen geringeren Kraftstoffverbrauch und die Entwicklung alternativer Motoren und Energien, den Aufbau von Partnerschaften mit Hauptlieferanten sowie die Entwicklung „kohlenstoffarmer“ Lösungen für die Kunden.

Gleichzeitig wisse man um die Bedeutung von Kooperation und das Engagement im Rahmen strategischer Allianzen und mit verschiedenen Akteuren in diesem Sektor, um die Herausforderungen des Klimawandels zu bewältigen.

Mit dem Beitritt zur Gründung der European Clean Trucking Alliance (ECTA) will Geodis laut eigenen Angaben den Aufruf der ECTA unterstützen, eine Dekarbonisierung des Straßengüterverkehrs in der Europäischen Union voranzutreiben. In der ECTA engagieren sich 20 Unternehmen und Organisationen in Europa. Philippe de Carné, Executive Vice President, Business Development, Innovation & Business Excellence von Geodis:

„GEODIS fordert eine Umsetzung der Richtlinien, die eine Dekarbonisierung des Straßengüterverkehrs beschleunigen und dabei faire Bedingungen für den Gesamtmarkt garantieren. Der Einsatz emissionsarmer Fahrzeuge und die Schaffung einer Infrastruktur für die Energieversorgung sind wichtige Voraussetzungen für den Wandel im Transportbereich.“

Die ECTA fordere die EU nachdrücklich auf, die Umstellung auf emissionsfreie Lkws zu einem vorrangigen Thema zu machen, um die ehrgeizigen Emissionsziele des vorgeschlagenen EU-Klimagesetzes bis 2030 umzusetzen und gemeinsam bis 2050 ein klimaneutrales Europa zu schaffen, hieß es.

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