Gebrüder Weiss: Solarmobil auf der Rückreise in die Schweiz

Das Logistikunternehmen Gebrüder Weiss unterstützt das aCentauri Solar Racing-Team der ETH Zürich, das per Sonnenkraft Australien durchquert hat, und übernimmt nun den Rücktransport von Solarmobil und Rennausrüstung.

Über die Ziellinie geschafft: Martin Fernandes (Landesleiter Gebrüder Weiss in Australien, vorne links) und Sharon Young (Customer Service & Process Manager von Gebrüder Weiss in Melbourne, vorne rechts) gratulierten dem aCentauri Solar Racing-Team in Adelaide. (Foto: Dan Schultz/Gebrüder Weiss)
Über die Ziellinie geschafft: Martin Fernandes (Landesleiter Gebrüder Weiss in Australien, vorne links) und Sharon Young (Customer Service & Process Manager von Gebrüder Weiss in Melbourne, vorne rechts) gratulierten dem aCentauri Solar Racing-Team in Adelaide. (Foto: Dan Schultz/Gebrüder Weiss)
Anna Barbara Brüggmann

Das aCentauri Solar Racing-Team der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH) nahm mit einem Solarfahrzeug an der World Solar Challenge teil - einem Rennen, bei dem internationale Rennteams allein mit Sonnenkraft eine 3.000 Kilometer lange Strecke von Darwin quer durch das australische Outback bis Adelaide zurücklegen.

Als offizieller Logistikpartner war Gebrüder Weiss dafür zuständig, dass das Hightech-Fahrzeug des ETH-Teams pünktlich am anderen Ende der Welt an den Start gehen konnte – nun steht die Heimreise an und das Solarmobil samt Rennausrüstung muss wieder unbeschadet in den Technopark Zürich zurücktransportiert werden.

Notwendig sei dazu ein Logistikmix, der den Transport per Seefracht, die entsprechenden Zollabfertigungen sowie die Zustellung per Lkw auf der Last-Mile umfasst.

Herausforderndes Rennen

Das aCentauri Solar Racing-Team durchfuhr am 27. Oktober in Adelaide die Ziellinie. Die Studierenden legten in sechs Tagen allein mit Sonnenergie die 3.000 Kilometer lange Strecke quer durch das australische Outback zurück und landeten auf Platz 12 in der Kategorie "Challenger".

"Mit unserem Sonnen-Challenger konnten wir den widrigen Bedingungen im Outback trotzen und beweisen, dass nachhaltige Mobilität möglich ist", so Team Manager Alexandr Ebnöther, Team Manager.

Das Schweizer Team trat auf der Strecke von Darwin nach Adelaide gegen 31 andere Teams ihrer Kategorie an und sah sich eigenen Angaben zufolge zahlreichen Herausforderungen konfrontiert. So sei es direkt am ersten Tag neben einer Reifenpanne auch zu einer technischen Störung gekommen.

Eine Nachtschicht der Techniker habe das Team dann aber vor dem Ausscheiden bewahrt. Das Solarauto schaffte es den Angaben zufolge dann auf Geschwindigkeiten von bis zu 85 km/h, sodass durchschnittlich 500 Kilometer pro Tag zurückgelegt werden konnten.

In zwei Jahren wieder mit dabei

"Die Begeisterung der jungen Forscher für alternative Antriebstechnologien hat uns beeindruckt. Solarmobilität kann viel mehr als man gemeinhin vermutet“, so Martin Fernandes, Landesleiter von Gebrüder Weiss in Australien, und Sharon Young, Customer Service & Process Manager von Gebrüder Weiss in Melbourne, und fügten hinzu: „Wir freuen uns über das tolle Ergebnis und werden die Reise von aCentauri weiter begleiten."

Denn das Team der ETH Zürich plant, auch in zwei Jahren wieder in Australien dabei zu sein. Aaron Griesser, Experte für Antrieb und Steuerung, zufolge konnten während der Fahrt viele wichtige Erkenntnisse gewonnen werden.

„Wir wissen nun, dass wir in Sachen Effizienz und Aerodynamik noch Potenzial haben und gehen damit an die Version 2.0 unseres Autos. Die Motivation für 2025 ist groß und wir geben alles dafür, dass unsere Vision einer umweltfreundlichen Zukunft weiter voranschreitet", erklärte Griesser.

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