Gebrüder Weiß: Positive Geschäftsbilanz

Der österreichische Transport- und Logistikkonzern hat das Geschäftsjahr 2010 mit einem vorläufigen Umsatzplus von 17,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr abgeschlossen.
Redaktion (allg.)
Gebrüder Weiss konnte seinen Nettoumsatz im vergangenen Jahr auf rund 978 Millionen Euro steigern. Im Vergleich zu 2009 bedeutet dies ein Wachstum von 17,8 Prozent. Damals waren es mit rund 830 Millionen Euro noch fast 150 Millionen Euro weniger gewesen. Der konsolidierte Umsatz im Bereich Landverkehre ist Unternehmensangaben zufolge um 11,8 Prozent auf rund 644 Millionen Euro angewachsen. Alle für 2010 geplanten Investitionen in Höhe von 20 Millionen Euro seien umgesetzt, zwei wichtige Bauprojekte abgeschlossen worden. Im April eröffnete das Logistikterminal im slowakischen Senec, im November folgte die Inbetriebnahme des neuen Terminals im rumänischen Sibiu. Ein weiterer Ausbau des Netzwerkes in Zentral- und Osteuropa ist geplant, unter anderem der Bau eines großen Terminals in Prag. Die Mitarbeiterzahl hat sich im Jahresdurchschnitt mit 4.414 weiterhin stabil gehalten und zum Jahresende wieder knapp 4.500 erreicht. 2010 bildete Gebrüder Weiss 168 Lehrlinge aus. Wie in den Jahren zuvor hat Gebrüder Weiss auch 2010 die bestehenden Netzwerke und Strukturen weiterentwickelt. So erfolgte mit der Minderheitsbeteiligung an der Spedition Diehl in Baden-Württemberg gleich zu Beginn des vergangenen Jahres ein wichtiger Schritt in Richtung Ausbau des Netzwerkes. Auch die Bestrebungen des Unternehmens zum Thema Sustainability gehen weiter. Als erster Transport- und Logistikdienstleister Österreichs hat man eigenen Angaben zufolge 2010 seinen Nachhaltigkeitsbericht nach international anerkanntem Standard aufgesetzt. Der Gebrüder Weiss-Paketdienst, der in der Mehrzahl der österreichischen Bundesländer die Dienstleistungen des DPD anbietet, hat 2010 einen konsolidierten Umsatz von 117,6 Millionen Euro erwirtschaftet. Im Vergleich zum Vorjahr sind das 2,5 Prozent mehr. Auch der Bereich Air & Sea sei gestärkt aus der Krise 2009 hervorgegangen. Der Umsatz betrug hier knapp 217 Millionen Euro. Das entspricht einem Umsatzplus von 57,5 Prozent. Die Sendungszahlen stiegen global um 17 Prozent an. „Von großer Bedeutung für uns war, dass die Integration von Weiss-Röhlig India ins weltweite Netzwerk von Gebrüder Weiss erfolgreich geglückt ist. Wir sind dabei, diesen spannenden Markt weiter aufzubauen. Zusätzlich haben wir einen neuen operativen Standort in Atlanta sowie zwei neue Standorte in China eröffnet”, zeigte sich Air & Sea-Vorstand Heinz Senger-Weiss mit der Entwicklung zufrieden. (swe)(sw)
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