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Fuhrparkmanagement: Marktforscher sehen Nachholbedarf

Je kleiner der Fuhrpark, desto intransparenter ist die Verwaltungssituation. Das ist das Ergebnis einer gemeinsamen Studie des Bundesverbandes Fuhrparkmanagement (BVF) und des auf Firmenflotten spezialisierten Marktforschungsunternehmens Dataforce.
Quelle: Huss-Verlag
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Anna Maria Schmid
Die Autoren der Studie haben die Arbeitssituation und das Arbeitsaufkommen von Männern und Frauen, die sich in ihrem Unternehmen um den Fuhrpark kümmern, untersucht. Für die Studie befragten sie 1500 Frauen und Männer. Sie berücksichtigten fünf verschiedene Größenklassen: bis zu 4 Fahrzeuge, 5-9, 10-24, 25-49 und 50 und mehr. Dabei arbeiten 66,2 Prozent der Befragten weniger als fünf Stunden in der Woche für das Fuhrparkmanagement. Selbst bei kleineren Fuhrparks bis 50 Fahrzeuge kümmert sich in 75 Prozent der Fälle mehr als eine Person um den Fuhrpark. „Das lässt auf eine mangelhafte beziehungsweise nicht unbedingt effiziente Organisation schließen, wenn man von Stellvertretungssituationen mal absieht“, sagt Melanie Bing, die bei Dataforce für die Studie verantwortlich ist. Rund 30 Prozent aller Befragten konnten demnach nicht sagen, wie viel Zeit andere Personen, die Teilaufgaben übernehmen, damit verbringen. Im Schnitt werden in den Unternehmen jede Woche 8,1 Stunden für Aufgaben im Fuhrpark verwendet. Die meiste Zeit, 28,4 Prozent, beansprucht dabei die Abwicklung von Schäden. Nur in fünf Prozent der Fälle gibt es eine eigene Abteilung Fuhrparkmanagement.
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