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Das Thema Lkw-Tests wird präsentiert von

Fuhrpark: Zippel erwirbt CNG-Truck von Scania

Die Spedition Konrad Zippel ist im Raum Leipzig seit kurzem mit vier CNG-Zugmaschinen von Scania unterwegs.
(Foto: Scania)
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Christine Harttmann

Die Zippel-Gruppe setzt die Lkw im kombinierten Verkehr ein. Sie übernehmen den Transport von Waren vom Kombiterminal Schkopau zum BMW Verpackungsstandort Leipzig. Die neuen Zugmaschinen der Scania G-Baureihe fahren mit einem 340 PS-starken Euro-6-Gasmotor. Um den CO2-Ausstoß auf bis zu 90 Prozent zu reduzieren, betankt Zippel die Lkw mit Biogas. Hierfür wird Stroh zu Biogas in Erdgasqualität aufbereitet, ins Erdgasnetz eingespeist und an einer Leipziger Tankstelle zur Verfügung gestellt. Beim verwendeten Stroh handelt es sich den Angaben zufolge um einen landwirtschaftlichen Reststoff, der bislang in großen Mengen ungenutzt blieb. Im kombinierten Verkehr lasse sich auf diese Weise die letzte Meile vom Bahnterminal bis zum Ziel nachhaltiger gestalten als bisher, teilt Scania mit.

Für Scania ist das „Leipziger Modell“ ein Leuchtturm-Projekt, das nach Nachahmung verlangt. „Wir haben das Projekt sofort unterstützt, weil wir überzeugt sind, dass es funktioniert”, sagte Stefan Ziegert, Produktmanager nachhaltige Transportlösungen für Scania Deutschland Österreich.

So sieht es auch Axel Kröger, geschäftsführender Gesellschafter bei Konrad Zippel: „Die Akzeptanz bei den Fahrern ist ausgesprochen hoch, die Werkstattkontakte sind auf einem erfreulichen Tiefpunkt“, berichtet er. Zudem produziert die Flotte nun weniger Stickoxid, Kohlendioxid und Feinstaub und die Lkw sind merklich leiser unterwegs. „Das alles sind Resultate, die wir so schnell nicht erwartet hätten und die uns zuversichtlich machen, die Flotte der Erdgasbetriebenen Scania zu erweitern“, erläuterte Kröger. Auch im Berliner Raum könnte demnach in Zukunft mit Biogas gefahren werden, das Tankstellennetz dafür sei gut ausgebaut.

Gefördert wurde die Anschaffung der vier Fahrzeuge vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) im Rahmen der Mobilitäts- und Kraftstoffstrategie (MKS). Die NOW, Nationale Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie, begleitet für das BMVI die MKS sowie weitere Förderprogramme und befürwortete die Bezuschussung der Anschaffung.

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