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Frischelogistik: Milchindustrie engagiert sich für Fahrer

Die AG-Frischelogistik des Milchindustrie-Verbandes (MIV) hat einen Kodex für den Umgang mit Fahrpersonal entwickelt, die im Bereich der Transporte von Milch- und Molkereiprodukten (Mopro) tätig sind.
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Torsten Buchholz

Hintergrund der Initiative „Kodex für soziale Mindestvoraussetzungen und den Umgang mit Fahrpersonal im Mopro-Bereich“ seien der sich verschärfende Fahrermangel und die zunehmende Diskussion über die Rampenproblematik, heißt es in einer Erklärung des Verbandes. In den logistischen Abläufen an der Rampe könnten Versender und Empfänger viel dazu beitragen, die Abläufe effizienter und auch sozialverträglicher zu gestalten.

Die Fahrer seien ein sehr wichtiges Glied in der Lieferkette und würden durch ihren Einsatz und ihr Engagement in erheblichem Maß zu einer reibungslosen und hochwertigen Warenversorgung des Handels und der Endverbraucher beitragen. Das Ziel des Verhaltenskodex sei eine freiwillige Selbstverpflichtung, eine Schärfung des Problembewusstseins in diesem Bereich und die Verbesserung der Bedingungen und des Umgangs zwischen den direkt an der Rampe Beteiligten.

Der Kodex enthält Best-Practice-Empfehlungen für Arbeits- und Aufenthaltsbedingungen. Der MIV erwartet von seinen Mitgliedsunternehmen, dass diese durch eine gezielte interne Kommunikation in den Unternehmen den Kodex an die direkt ausführenden Mitarbeiter an den Rampen weiterleiten. Aufgrund des Empfehlungscharakters würden individuelle vertragliche Vereinbarungen bestehen bleiben. Diese sollten aber mittelfristig, wo erforderlich, angepasst werden. Der MIV repräsentiert rund 100 mittelständische Unternehmen der deutschen Milch- und Molkereiwirtschaft. Diese stellen dem Verband zufolge mit einem Jahresumsatz von rund 23 Milliarden Euro einen der größten Bereiche der deutschen Ernährungsindustrie dar.

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