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Frankreich: Mit dem eTGE kommen Pariser Päckchen elektrisch an

Die ersten MAN eTGE sind in Paris in Betrieb gegangen. Drei große französische Unternehmen – alle im Bereich Logistik und Transport beheimatet – setzen den Elektrolieferwagen im täglichen Betrieb ein.

DHL Express befördert der eTFür auf der ersten und letzten Meile Pakete im 9. Bezirk von Paris.(Foto: MAN)
DHL Express befördert der eTFür auf der ersten und letzten Meile Pakete im 9. Bezirk von Paris.(Foto: MAN)
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Christine Harttmann

Für den internationalen Expressdienstleister DHL Express befördert der eTGE auf der ersten und letzten Meile Pakete im 9. Bezirk von Paris. Wie es in einer Mitteilung des Lkw-Bauers MAN heißt, wird der Elektro-Transporter in den Fuhrpark des Standorts Distrigreen von DHL Express France integriert, der 2018 im Porte d’Aubervilliers eröffnet wurde. Der weltweit tätige Logistikdienstleister Geodis nutzt den lokal emissionsfreien 3,5-Tonner-Kastenwagen von MAN ebenfalls für seinen Lieferverkehr in Paris. Und an den Bahnhöfen Gare de Lyon sowie Gare de l’Est wird er bei SNCF Réseau Gleis-Wartungstechniker und Material auf kurzen Distanzen zwischen Werkstatt und Baustellen transportieren. SNCF Réseau ist der Betreiber des Eisenbahnnetzes in Frankreich

Der MAN eTGE ist für Fahrten im urbanen Raum ausgelegt. Sein Vorteil: der lokal emissionsfreie Einsatz auf kurzen Strecken verbunden mit der Möglichkeit im Depot wieder aufzuladen. Er kommt auf eine Nutzlast von immerhin 950 Kilogramm, bei einem Ladevolumen von 10,7 Kubikmeter. Die permanentmagneterregte Synchronmaschine im Motorraum leistet 100 kW. Im Einsatz in der Stadt oder unter stadtähnlichen Bedingungen kommt der Lieferwagen laut den Angaben von MAN auf eine realistische Reichweite zwischen 120 und 140 Kilometern, auch wenn nach dem neuen Pkw-orientierten Prüfzyklus „WLTP“ lediglich 114 Kilometer ausgewiesen werden.

Für die Kunden in Frankreich ist er außerdem wichtiger Schritt auf dem Weg hin zu einer Verkehrswende, die das langfristige Ziel verfolgt, den CO2-Ausstoß auf null zu senken. Die Deutsche Post DHL Group, Muttergesellschaft von DHL Express France, hat sich beispielsweise das Ziel gesetzt, dass 70 Prozent der Fahrten auf der ersten und letzten Meile bis 2025 emissionsfrei sind. Im Jahr 2017 hat sich die Deutsche Post DHL Group zum Ziel gesetzt, ihre CO2-Emissionen bis 2050 auf null zu reduzieren. Philippe Prétat, Geschäftsführer von DHL Express France, erklärt: „Wir bei DHL suchen bereits seit Langem nach besseren Lösungen, um unseren ökologischen Fußabdruck zu reduzieren. Wir haben uns zum Ziel gesetzt, unsere „grüne Flotte“ innerhalb von zwei Jahren zu verdoppeln, sodass bis Ende 2020 mehr als 100 Elektrofahrzeuge auf der Straße sind.“

Das global agierenden Transport- und Logistikunternehmen Geodis, das gemäß den Angaben von MAN die zweitgrößte Elektrofahrzeugflotte des Landes besitzt, setzt den eTGE für die Auslieferung von Paketen auf kurzen Strecken ein. Olivier Mélot, Generaldirektor für Betrieb & Express, kommentiert den Neuzugang in der Flotte so: „Der neue Van wird unsere Elektroflotte stärken. Er unterstützt uns in unserem Engagement für eine sauberere Logistik. Bei der Entwicklung unserer Logistiklösungen für den Stadtverkehr stützen wir uns auf verantwortungsvolle Vertriebsmethoden.“

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