Frankreich: Cargo Beamer baut Bahnterminal in Calais

Der Logistikdienstleister errichtet im französischen Calais nahe dem Kanaltunnel eine Umschlaganlage mit zwei Gleisen.

Beim Spatenstich des neuen Bahnterminals in Calais (von r. n. l.): Michel Tournaire, Sous-Präfekt von Calais; Pierre-Henri Dumont, Mitglied der französischen Nationalversammlung; Natacha Bouchart, Bürgermeisterin von Calais; Vorstand der CargoBeamer AG, Dr. Hans-Jürgen Weidemann , Dr. Markus Fischer und Nicolas Albrecht. Foto: Cargo Beamer
Beim Spatenstich des neuen Bahnterminals in Calais (von r. n. l.): Michel Tournaire, Sous-Präfekt von Calais; Pierre-Henri Dumont, Mitglied der französischen Nationalversammlung; Natacha Bouchart, Bürgermeisterin von Calais; Vorstand der CargoBeamer AG, Dr. Hans-Jürgen Weidemann , Dr. Markus Fischer und Nicolas Albrecht. Foto: Cargo Beamer
Daniela Kohnen

Cargo Beamer ist in unmittelbarer Nähe zum Fährterminal und zum Kanaltunnel mit dem Bau einer Umschlaganlage mit zwei Gleisen in 18 sogenannten „Doppel-GateModulen“ gestartet, teilte der Logistiker mit. Nach dem Vollausbau könne die Anlage dann Züge mit jeweils 36 Sattelaufliegern voll automatisiert innerhalb von 20 Minuten ent- und wieder beladen.

Starten solle der Betrieb des CargoBeamer Terminals Calais im späten Frühjahr 2021. Ein Konsortium unter der Leitung des französischen Baukonzern Eiffage führt die Bauarbeiten durch. Diese haben Anfang Juli mit einem symbolischen Spatenstich im Beisein von Natacha Bouchart, Bürgermeisterin von Calais, Dr. Hans-Jürgen Weidemann, CEO der CargoBeamer AG,  Parlamentsabgeordneter Pierre-Henri Dumont und Michel Tournaire, Sous-Präfekt von Calais begonnen.

Nach der kürzlich erfolgten Bestellung von 216 neuen CargoBeamer Waggons bildet das Terminal Calais laut Cargo Beamer einen weiteren wichtigen Meilenstein für das Unternehmen im Aufbau des europäischen Kern-Netzwerkes leistungsfähiger Schienen-Transportrouten für Lkw-Anhänger.

Mit der Fertigstellung der Anlage in Calais könnten dort dann jedes Jahr viele Zehntausende Sattelauflieger aller Bauarten „per Bahn“ an- und abreisen, automatisiert „ein-und aussteigen“ und per Fähre oder Tunnel nach England weiterreisen. Die Autobahnen würden so entlastet und gleichzeitig die CO2-Emissionen im Gütertransport sinken.

Zudem festige die nordfranzösische Hafenstadt Calais damit ihre Position als Logistik-Drehkreuz zwischen England und dem europäischen Kontinent, hieß es. Eine wichtige Unterstützung erhalte das Projekt durch eine europäische Förderung in Höhe von sieben Millionen Euro sowie weitere Fördermittel des französischen Staates und der Region Hauts-de-France.

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