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Frankfurt: Swissport baut Luftfrachthalle in der CargoCity Süd

Am Frankfurter Flughafen baut die Fraport AG gemeinsam mit Swissport Cargo Services Deutschland eine neue Frachtabfertigungshalle. Der Neubau erweitert die Handling-Kapazitäten von Swissport um knapp 50 Prozent.

Außerhalb der Halle stehen großzügige Außen- und Rangierflächen zur Verfügung. (Foto: Fraport)
Außerhalb der Halle stehen großzügige Außen- und Rangierflächen zur Verfügung. (Foto: Fraport)
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Christine Harttmann

Den Grundstein für die neue Frachtabfertigungshalle legten die beiden Frachtairlines am 27. November 2019. Die Immobilie entspreche sämtlichen Anforderungen modernsten Luftfracht-Handlings, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung beider Unternehmen. So verfüge das Hallenkonzept über ein Material Handling System, mit dem Container und Paletten automatisiert in die Halle ein- und ausgelagert werden können.

Die Frachthalle ist auf eine Kapazität von mehr als 200.000 Tonnen pro Jahr ausgelegt. Sie bietet eine Lagerfläche von  17.000 Quadratmeter, hinzu kommen 2.400 Quadratmeter Büro- und Sozialfläche. Außerhalb der Halle stehen nochmals 12.500 Quadratmeter Außen- und Rangierflächen zur Verfügung.

Für Kunden aus der Pharmaindustrie erweitert Swissport mit dem Neubau das Angebot speziell temperierter Lagerflächen. In den Temperaturzonen des Pharma-Center können die Waren auf 1.300 Quadratmetern im Temperaturbereich zwischen 15°C und 25°C eingelagert werden. Die Ausstattung des neuen Frachtzentrums sei an den strengen Kriterien der IATA ausgerichtet und solle nach Inbetriebnahme CEIV Pharma zertifiziert werden, heißt es in der Mitteilung.

Auf dem Dach der Frachthalle soll die erste große Photovoltaik-Anlage am Flughafen Frankfurt entstehen. Nach ihrer Inbetriebnahme wird sie pro Jahr rund 1,5 Millionen kWh Strom erzeugen. Damit ließen sich mehr als 450 Haushalte mit vier Personen ein Jahr lang mit Strom versorgen, rechnet der Bauherr vor. Fraport setzte damit verstärkt auf eigenverantwortlich erzeugte, erneuerbare Energie für die Deckung des Strombedarfs am Konzern-Standort Frankfurt.

Am Flughafen Frankfurt werden laut Fraport aktuell fast 50 Prozent des deutschen Luftfrachtvolumens abgewickelt – 2018 waren es über zwei Millionen Tonnen. Damit gehöre der Airport weltweit zu den Top 10. „Fraport betreibt in Frankfurt den größten Cargo-Hub Europas. Diese Erfolgsgeschichte wollen wir gemeinsam mit unserem langjährigen Kunden Swissport weiterschreiben“, erklärt Felix Kreutel, Bereichsleiter Immobilien und Grundstücke der Fraport AG.

Für Swissport wird der Neubau das weltweit viertgrößte Frachtzentrum. Pro Jahr sollen in Frankfurt bis zu 200.000 Tonnen Luftfracht für Airline- und Speditionskunden umschlagen werden. „Wir freuen uns darauf, unseren Kunden ab Herbst 2020 individuelle Air Cargo Services in einer der modernsten und nachhaltigsten Luftfrachthallen Europas anbieten zu können“, sagt Willy Ruf, Senior Vice President Central & Eastern Europe von Swissport, anlässlich der heutigen Grundsteinlegung. „Der Flughafen Frankfurt bleibt damit einer der wichtigsten Luftfrachtstandorte im weltumspannenden Swissport-Netzwerk.“

Die Fertigstellung und Übergabe des Gebäudes an Swissport sind für Anfang des dritten Quartals 2020 vorgesehen. Die Planung der Luftfrachthalle erfolgte durch M&P Architekten, die Generalunternehmerleistung wird von Goldbeck erbracht.

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