Ford Connect: Caddy-Bruder startet als Kombi

Als erster Spross der Kooperation mit Volkswagen geht der Tourneo Connect an den Start, mit eigenständiger Frontoptik, ansonsten aber identischer Technik. Der Kastenwagen folgt später.

Der erste Streich: Wie in der Kooperation aufgeteilt, liefert VW die Plattform für die City-Vans - und Ford stellt die Connect-Plattform um, zuerst beim Kombi. | Foto: Ford
Der erste Streich: Wie in der Kooperation aufgeteilt, liefert VW die Plattform für die City-Vans - und Ford stellt die Connect-Plattform um, zuerst beim Kombi. | Foto: Ford
Christine Harttmann
(erschienen bei LOGISTRA von Johannes Reichel)

Mit der Kombi-Variante des Tourneo Connect startet Ford mit dem ersten Gemeinschaftsprodukt der Allianz mit Volkswagen in den Markt. Auf Basis des neuen VW Caddy realisierten die US-amerikanischen Partner eine eigenständige Frontoptik, am Heck blieb der City-Van weitgehend unverändert. Den Beginn der Umstellung macht die Kombivariante, während der Kastenwagen später in neuer Auflage und mit neuer Technik folgt. Der Kombi peilt auf Familien ebenso wie auf Mischnutzer, kommt wie bei VW in zwei Längen sowie mit einem faltbaren Beifahrersitz, der die Ladelänge auf über drei Meter streckt. Werden in dem bis zu siebensitzigen Van die Rückbänke (3er/2er) entfernt, stehen im L2 bis zu 3,1 Kubikmeter und bei der Standardversion bis zu 2,6 Kubikmeter Laderaum zur Verfügung, bei 2,26 Meter sowie 1,91 Meter Ladelänge hinter dem Fahrer- und Beifahrersitz.

Wie bei den Pkw der Marke will sich Ford mit einer im leichten "SUV"-Look applizierten "Active"-Variante abgrenzen, die diverse Designelemente vereint. Im Interieur setzt man auf ein eigenständiges Lenkrad, behält aber ansonsten das Instrumentenlayout und die Technologie, wahlweise mit 10,25-Zoll-Volldigital-Cockpit sowie 10-Zoll-Infotainment bei. Auch sämtliche Fahrerassistenzsysteme des Genspenders aus Hannover bis hin zum teilautomatisierten Fahren sind verfügbar. Bei dem Motoren setzt man ebenfalls auf das VW-Line-up, mit einem 1,5-Liter-Benziner mit 114 PS und 220 Nm sowie zwei 2,0-Liter-Diesel-Aggregaten mit 102 und 122 PS sowie 280 und 320 Nm Drehmoment. Auch ein Allrad wird mit dem stärkeren Diesel verfügbar sein. Geschaltet wird per manuellem Sechsgang-Getriebe oder 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe. Zum Start auch bei Ford nicht verfübgar ist der eHybrid, den Volkswagen ebenso wie einen TGI-Erdgas später nachreichen will.

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