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Fehlauslösungen verringern die Akzeptanz

Der ADAC hat Lkw-Abbiegeassistenzsysteme mit unterschiedlichen Technologien getestet. Das Fazit: überwiegend gut.

Der ADAC hat die Qualität der Lkw-Abbiegeassistenzsysteme geprüft. Foto: obs/ADAC/©ADAC/André Kirsch
Der ADAC hat die Qualität der Lkw-Abbiegeassistenzsysteme geprüft. Foto: obs/ADAC/©ADAC/André Kirsch
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Daniela Kohnen

Der Allgemeine Deutsche Automobil-Club hat verschiedene Systeme von Lkw-Abbiegeassistenten geprüft und diesen ein überwiegend positives Urteil ausgestellt. Insgesamt schnitt das System AAS von Mekra Lang beim ADAC-Test am besten ab.

Nach Angaben des ADAC erfüllte jeder Abbiegeassistent im Test die Vorschriften des Bundesverkehrsministeriums (BMVI). Bei den deutlich anspruchsvolleren Anforderungen auf der internationalen UNECE-Ebene konnte allerdings kein Testkandidat alle Aufgaben erfüllen. Diese sollen voraussichtlich ab 2022 gelten.

Getestet wurden die Abbiegeassistenzsysteme mit den Technologien Edeka/Wüllhorst Fahrzeugbau, Mobileye - Shield+, Mekra Lang - AAS und Luis Technology - Turn Detect. Sie kosten durchschnittlich zwischen 760 und 2650 Euro. Für den Einbau wurde dabei ein Arbeitsaufwand von bis zu sechs Stunden veranschlagt.

Neben den Untersuchungen auf dem Testgelände ermittelten die ADAC-Tester bei Fahrten im realen Straßenverkehr die Anzahl an Fehlauslösungen, die aufgrund von Verkehrsschildern oder Bäumen am Straßenrand zustande kamen.

Dabei verursachten die Abbiegeassistenten von Mekra Lang (null Prozent Fehlauslösungen), Mobileye (sechs Prozent) oder Luis (22 Prozent) eine geringe Anzahl an Fehlauslösungen als Edeka (59 Prozent), da sie Radfahrer von Verkehrszeichen, Ampeln oder Bäumen unterscheiden konnten. Das sei laut ADAC von Bedeutung, da sich eine hohe Rate an Fehlauslösungen negativ auf die Akzeptanz und das Vertrauen des Fahrers auf das System auswirke.

Obwohl das hohe Unfallrisiko des toten Winkels seit Langem bekannt ist, besteht derzeit noch keine Pflicht, Lkw mit Abbiegeassistenten auszustatten. Abbiegeassistenzsysteme sollen für neue Lkw in Deutschland bereits heute schon eingebaut werden. In Europa sind die Sicherheitssysteme erst frühestens ab 2022 verpflichtend.

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