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Fedex: Neuer Brandschutz für Frachter

Der Expressdienstleister FedEx Express hat ein automatisches Brandschutzsystem für den Einsatz an Bord von Frachtflugzeugen vorgestellt.
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Torsten Buchholz
Das so genannte Fire Suppression System (FSS) soll das Sicherheitsniveau bei internationalen Flügen über Wasser für Flugpersonal und Fracht erhöhen. Das Feuersicherheitssystem sei das Ergebnis eines sieben Jahre dauernden Entwicklungsprozesses, heißt es in einer Erklärung des Expressdienstes. Das Unternehemen hat eigenen Angaben zufolge im April 2009 damit begonnen, die FSS-Technologie in Frachtmaschinen vom Typ „MD-11“ einzubauen. Jede Installation erfordert etwa 700 Mannstunden und der Einbau in alle 59 Maschinen dieses Typs werde Anfang 2011 abgeschlossen sein. FedEx plant überdies, das Schutzsystem an Bord der neuen „Boeing-777“-Frachtmaschinen zu installieren, die ab Frühjahr 2010 auf internationalen Strecken eingesetzt werden sollen. Das FSS verfügt über ein Netz von Infrarotsensoren, Geräten zur Schaumerzeugung und Frachtcontainer-Einspritzdüsen. Wenn die Sensoren Hitze feststellen, wird die Brandschutztechnologie, die sich über jedem Frachtcontainer befindet, aktiviert und gleichzeitig die Besatzung alarmiert. Ein Einspritzgerät durchsticht den Metallcontainer und füllt ihn mit einem auf Argon basierenden, biologisch abbaubaren und nichtkorrosiven Brandschutzschaum, der das Feuer in Minuten unter Kontrolle bringen und löschen soll. Die Fracht in den anderen Containern bleibe von der Aktivierung des Systems unbehelligt und der Schaum habe nur minimale Auswirkungen auf die im Container untergebrachten Pakete, so Fedex. Frachtgut auf Paletten würemn mit einer speziellen feuerhemmenden Decke abgedeckt, die den Sauerstoffanteil in der Luft rund um die Fracht beschränkt und somit hilft, Feuer zu bekämpfen. (tbu)
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