FCA/PSA: Werk Sevel fährt Porduktion hoch

Auch in einem der größen Van-Werke Europas läuft die Produktion der Transporter für Fiat Professional und PSA wieder an, unter strengen Hygienemaßnahmen.

Omnipräsent: Die Handdesinfektion mittels überall angebrachter Spender ist in Corona-Zeiten im Werk obligatorisch. | Foto: FCA
Omnipräsent: Die Handdesinfektion mittels überall angebrachter Spender ist in Corona-Zeiten im Werk obligatorisch. | Foto: FCA
Christine Harttmann
(erschienen bei LOGISTRA von Johannes Reichel)

Auch die FCA Group und ihre Marke Fiat Professional mit den Kooperationspartner Peugeot-Citroen haben die Bänder im wichtigen Werk Sevel in Atessa (Italien) nach dem durch die Corona-Pandemie bedingten wochenlangen Stillstand wieder in Betrieb genommen. Die Fabrik wird als Joint Venture zwischen Fiat Chrysler Automobiles (FCA) und der PSA Group betrieben und stellt eine der größten Fabriken von leichten Nutzfahrzeugen für den internationalen Markt dar. Rund 6.000 Mitarbeiter nahmen die Produktion jetzt wieder auf. Gleichzeitig startete FCA in den Werken in Cassino, Pomigliano, Termoli und Mirafiori (alle Italien), die unter anderem Komponenten für das Werk Sevel zuliefern, die Produktion wieder in begrenztem Umfang.

Auch die Entwicklung und Fertigung von E-Modellen läuft wieder an

Die Wiedereröffnung des Werks Sevel sowie außerdem die Wiederaufnahme von Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten und der Serienproduktion von Elektro- und Hybridmodellen in den Werken Turin und Melfi sind das Ergebnis gründlicher Analysen und Vorbereitungen, die FCA in Zusammenarbeit mit führenden Virologen und anderen Experten durchgeführt hat und die mit allen Gewerkschaften vereinbart wurden, teilte der Hersteller weiter mit.
 

Dabei wurden strenge Gesundheits- und Sicherheitsmaßnahmen umgesetzt. Zu ihnen zählen beispielsweise die Desinfektion von über 300.000 Quadratmetern Produktionsfläche, das Bereitstellen von rund 130 Spendern für Desinfektionsmittel, die Installation von 15 großen Werbetafeln und 25 Videomonitoren sowie die Verteilung von über 6.000 Broschüren und 18.000 Postern, jeweils mit Informationen zu Vorbeugemaßnahmen. Darüber hinaus wurde ein Dutzend Kameras in Betrieb genommen, mit deren Hilfe die Körpertemperatur von Mitarbeitern an Werkseingängen und über 600 Ausgabestellen für Reinigungsmaterialien kontrolliert wird.

Zum Neustart der Produktion im Werk Sevel erhielt jeder Mitarbeiter ein persönliches Set mit Gesichtsmasken und Handschuhen – die täglich erneuert werden müssen – sowie einer Schutzbrille, die bei der Reinigung des individuellen Arbeitsplatzes getragen werden muss. Die Anzahl der verfügbaren Masken gewährleistet auch, dass diejenigen Mitarbeiter, die öffentliche Verkehrsmittel nutzen, eine zusätzliche Maske für den Weg zur Arbeit und nach Hause zur Verfügung haben.

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