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Fahrsimulator: DB Schenker trainiert Lkw-Fahrer in energiesparendem Fahren

Berufskraftfahrer der Schenker Deutschland AG erhalten in einer nachgebauten Fahrerkabine eines „Mercedes-Benz Actros“ Fahrsimulator-Training. Ziel ist eine ökologischere und ökonomischere Fahrweise – und die Vorbereitung auf ungewöhnliche Fahrmanöver.
Deutschlandweit sollen alle DB Schenker-Fahrer sowie die von Subunternehmern in ökologischer sowie ökonomischer Fahrweise trainiert und auf reale Verkehrssituationen vorbereitet werden. (Foto: Volker Emersleben/DB Schenker)
Deutschlandweit sollen alle DB Schenker-Fahrer sowie die von Subunternehmern in ökologischer sowie ökonomischer Fahrweise trainiert und auf reale Verkehrssituationen vorbereitet werden. (Foto: Volker Emersleben/DB Schenker)
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Anna Barbara Brüggmann

Im von der Firma SiFaT RoadSafety entwickelten mobilen Simulator werden 24 Fahrer von DB Schenker in Crailsheim in energiesparender Fahrweise geschult. Dies umfasst laut Unternehmensangaben die realistische Darstellung von Witterungsbedingungen, des beteiligten Verkehrs, der Umgebung sowie der Fahrsituation. Bisher nahmen europaweit knapp 30.000 Lkw-Fahrer an der Schulung teil, bundesweit sollen alle eigenen sowie die Fahrer von Subunternehmern trainiert werden.
Marcel Vogler, Vorstand Landverkehre der Schenker Deutschland AG, zufolge sei durch eine energiesparende Fahrweise eine Einsparung des Kraftstoffverbrauchs von bis zu 20 Prozent möglich. „Gleichzeitig bereiten wir unsere Fahrer durch die Simulation von alltäglichen, aber auch ungewöhnlichen Fahrmanövern optimal auf ihre Arbeit vor, sodass sie im Ernstfall schnell und routiniert handeln“, ergänzt Vogler.
Die Schulung findet im Rahmen der Klimaschutzoffensive von DB Schenker statt, welche unter anderem Einzelmaßnahmen im europäischen Landverkehr umfasst. Die DB hat sich bis zum Jahr 2020 zum Ziel gesetzt, gegenüber dem Jahr 2006 eine Reduktion spezifischer CO2-Emissionen um 30 Prozent zu erreichen. Weitere Ziele: 45 Prozent erneuerbare Energien im DB-Bahnstrommix und die Halbierung des Schienenverkehrslärms gegenüber dem Jahr 2000.

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