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Fahrer-Mangel: BGL fragt Lkw-Fahrer was sie bewegt

Am Rasthof Frechen starten BGL und Politik eine Initiative gegen den Fahrermangel. Eine Umfrage soll zeigen, was die Lkw-Fahrer wollen. Die Antworten sollen in die Verhandlungen zum EU-Mobilitätspaket einfließen.
Am Rasthof Frechen wollte der BGL von den Fahrern wissen, wo sie der Schuh drückt. (Foto: BGL)
Am Rasthof Frechen wollte der BGL von den Fahrern wissen, wo sie der Schuh drückt. (Foto: BGL)
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Christine Harttmann

Mehr Wertschätzung, eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf, mehr Flexibilität bei Lenk- und Ruhezeiten sowie mehr freie und sauberere Parkplätze: In dieser Reihenfolge lassen sich die Aussagen von Lkw-Fahrern zusammenfassen, die der BGL-Hauptgeschäftsführer, Prof. Dr. Dirk Engelhardt, gemeinsam mit dem SPD-Bundestagsabgeordneten und stellvertretenden verkehrspolitischen Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Udo Schiefner am Autobahnrasthof Frechen Nord befragt hat.

Die persönliche Fahrerbefragung am Rasthof ist Teil einer groß angelegten Online-Umfrage des BGL, die im Zusammenhang mit den Verhandlungen zum EU-Mobilitätspaket steht. Mithilfe der Umfrage möchte der BGL feststellen, was notwendig ist, um die beruflichen Situation der Lkw-Fahrer zu verbessern und den Fahrerberuf attraktiver zu machen. Die Ergebnisse sollen dann der EU-Kommission zur Verfügung gestellt werden, um sie in die Beratungen einfließen lassen zu können.

„In der aktuellen Debatte zum Mobilitätspaket meinen viele der handelnden Akteure aus Politik, Gewerkschaften und Arbeitgeberverbänden zu wissen, was die Fahrer wirklich wollen und was sie bewegt“, erläuterte Prof. Dr. Dirk Engelhardt, seine Beweggründe für die Befragung. „Aber kaum jemand hat bisher die Betroffenen selbst gefragt. Mit unserer Umfrage wollen wir genau das nachholen.“ Dass Udo Schiefner sich die Zeit nahm mitzumachen, kam laut Engelhardt sehr gut an bei den Fahrern. Die hätten sich gefreut, dass ihnen „jemand aus der Politik ein offenes Ohr schenkt.“ Als Mitglied im Verkehrsausschuss des Bundestages setze sich Schiefner schon länger für die Anliegen der Branche ein. „Wenn wir es wirklich schaffen wollen, die Attraktivität des Fahrerberufes zu erhöhen, müssen wir herausfinden, was die Fahrer umtreibt, was sie wollen und wo ihnen der Schuh drückt“, sagte der Bundestagsabgeordnete.

Der BGL wird die Umfrage nun noch online fortführen. Wer möchte, kann sich noch bis zum 5. Juni 2018 an der Umfrage beteiligen.

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