Fahren für Deutschland: Initiative zieht positive Bilanz und hat Pläne

Mit zahlreichen Aktivitäten und neu gewonnenen Unterstützern blickt die Initiative „Fahren für Deutschland“ von MAN Truck & Bus auf ein erfolgreiches Jahr 2023 zurück. Im Vordergrund stehen die Berufskraftfahrenden, die rund um die Uhr im Einsatz sind und so die Versorgung der deutschen Wirtschaft und Gesellschaft sicherstellen. 2024 soll die Imagearbeit fortgesetzt werden.  

MAN Showtruck TGX. (Bilder: MAN Truck and Bus)
MAN Showtruck TGX. (Bilder: MAN Truck and Bus)
Nadine Bradl

Nach dem Wechsel an der Spitze der MAN Truck & Bus Deutschland GmbH geht die Initiative „Fahren für Deutschland“ mit dem neuen Geschäftsführer Dennis Affeld in die nächste Runde. Bereits im vergangenen Jahr gab es im Rahmen von „Fahren für Deutschland“ zahlreiche Aktionen, die auf ein positiveres Image der Transportbranche sowie mehr Anerkennung und Wertschätzung für Berufskraftfahrende abzielen.

Darunter:

  • MAN-Servicebetriebe als Anlaufstelle für DocStop,
  • die Verbesserung des Berufsbilds von Fahrerinnen und Fahrern als Themenschwerpunkt im Positionspapier „Zehn Punkte für eine zukunftsorientierte Logistik“,
  • eine Fahrerumfrage zum Thema „Mahlzeiten unterwegs“ sowie die Bereitstellung von Kochvideos,
  • die Unterstützung der Verkehrswacht München bei ihrer Tote-Winkel-Schulung,
  • das Gipfeltreffen von Vertretern der Transport- und Logistikbranche,
  • eine Fahrerkampagne um den Werbespot „Ohne euch läuft nichts“,
  • eine Danke-Aktion mit Ritter Sport Schokoladentafeln
  •  ein Aufruf zur Unterzeichnung der Petition zum Ausbau von Parkplätzen für Lkw,
  • sowie die ganzjährige Teilnahme an Kunden- und Branchenevents.

​​​​Gipfel der Transport- und Logistikbranche

Den Höhepunkt der Aktivitäten im Jahr 2023 bildete das Gipfeltreffen im November, zu dem auf Einladung der Initiative rund 50 Key Player aus der Transport- und Logistikbranche sowie engagierte Trucker zusammenkamen. Schwerpunktfelder waren Verbesserungen im Arbeitsalltag der Fahrerinnen und Fahrer, der Mangel an qualifiziertem Nachwuchs, die Stärkung von Nachhaltigkeit und Gesundheit im Alltag der Fahrenden sowie ein verbessertes Image und mehr Respekt und Wertschätzung für die Berufskraftfahrenden.

Diesen Schwerpunktfeldern widmete sich die Initiative auch mit anderen Aktivitäten. So unterstützte „Fahren für Deutschland“ im letzten Jahr nicht nur die Petition zum Ausbau von Parkplätzen für Lastkraftwagen, sondern auch die Verkehrswacht München. Diese hat es sich zum Ziel gesetzt, die Aufmerksamkeit von Kindern im Straßenverkehr durch anschauliche Verkehrserziehung an Kindergärten und Schulen zu schärfen. Ein Bestandteil des Programms ist die Tote-Winkel-Schulung, die etwa im Oktober an einer Grundschule in Haar bei München durchgeführt wurde.

Versorgung unterwegs verbessern

Für den Fokusbereich mehr Nachhaltigkeit und Gesundheit im Alltag der Fahrenden stellt die MAN Truck & Bus Deutschland GmbH seit Mai 2023 im Rahmen der Initiative „Fahren für Deutschland“ Parkplätze an den eigenen Servicebetrieben für die medizinische Unterwegsversorgung des Vereins DocStop für Europäer e.V., ebenfalls Unterstützer der Initiative, bereit. „Fahren für Deutschland“ selbst führte wiederum für mehr fundierte Informationen über Pausenzeiten und Essverhalten der Berufskraftfahrenden im Juli und August eine Umfrage zum Thema „Mahlzeiten unterwegs“ durch. Die Auswertungen ergaben, dass Berufskraftfahrende mehrheitlich unzufrieden mit der Essenssituation unterwegs sind. Mit kurzen Kochvideos zu gesunden und einfachen Gerichten – auch für unterwegs –soll dem entgegengewirkt werden. 

Dem Fahrermangel entgegenwirken

Im Januar machte eine von MAN Truck & Bus und dem Bundesverband für Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) – Unterstützer der Initiative „Fahren für Deutschland“ – entsandte Einlauf-Eskorte von Lkw-Fahrern bei einem Fußballspiel des TSV 1860 München auf den Mangel an Berufskraftfahrenden aufmerksam. Auch andere Unterstützer der Initiative haben sich der Aufgabe angenommen, die Botschaften weiterzutragen und dem Fahrermangel entgegenzutreten. So war etwa die August Alborn GmbH & Co. KG im Oktober mit einem firmeneigenen Autokran auf dem Lkw-Familientag der DASA Arbeitswelt Ausstellung in ihrer Heimatstadt Dortmund zu Gast. Besonders Kinder und junge Menschen konnten dort live erleben, wie vielfältig der Fahrerberuf ist.

 

Anerkennung und Wertschätzung zeigen

Um das Image der Berufskraftfahrenden nachhaltig zu verbessern, braucht es mehr Anerkennung und Wertschätzung für ihre Arbeit und die hohe Bedeutung, die sie für Wirtschaft und Gesellschaft haben. Im Sinne der Initiative „Fahren für Deutschland“ bildete deshalb die gemeinsame Verbesserung des Berufsbilds einen Themenschwerpunkt in dem von der MAN Truck & Bus Deutschland GmbH, dem Landesverband Bayerischer Spediteure e.V. (LBS) sowie dem Landesverband Bayerischer Transport- und Logistikunternehmen (LBT) im September vorgestellten Forderungspapier zur Zukunft der Logistik in Bayern. Darüber hinaus organisierte die Initiative im Dezember eine Danke-Aktion, bei der Ritter Sport Schokoladentafeln als Zeichen der Anerkennung und Wertschätzung an Fahrerinnen und Fahrer verteilt wurden. Ende 2023 startete zudem eine Kampagne, die Berufskraftfahrende und ihre Bedeutung in den Mittelpunkt stellt. In mehreren Videoclips präsentieren Fahrerinnen und Fahrer sich und ihren Alltag. Unter dem Motto „Ohne uns läuft nichts“ zeigt ein kurzer Werbespot, was Deutschland fehlt, wenn es an Fahrenden mangelt.

Erfolge weiter ausbauen

Dennis Affeld, Nachfolger von Christoph Huber als Vorsitzender der Geschäftsführung der MAN Truck & Bus Deutschland GmbH, bekräftigt das nachhaltige Engagement des Unternehmens für die Fahrenden:

„2023 war ein erfolgreiches Jahr für die Initiative ‚Fahren für Deutschland‘. Neben neu gewonnenen Partnern haben die zahlreichen Aktivitäten im Rahmen von ‚Fahren für Deutschland‘ dazu beigetragen, die Bedeutung von Berufskraftfahrenden in der Gesellschaft zu verankern sowie Wertschätzung und Respekt gegenüber den Fahrerinnen und Fahrern zu erzeugen. Im Jahr 2024 haben wir uns Themenschwerpunkte gesetzt und gehen nun mit ausgewählten Unterstützern in den Dialog, um neue Maßnahmen und Projekte anzugehen – kurz- und langfristig.“

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