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Fährverkehr: Scandlines stockt Kapazitäten auf

Die Fährreederei Scandlines vermeldet für das erste Halbjahr 2015 steigende Verkehrszahlen auf der Strecke zwischen Rostock und dem dänischen Gedser. Zwei neue Fähren sollen für noch mehr Kapazitäten sorgen.
(Foto: Scandlines)
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Torsten Buchholz

„Wir hatten 2014 eine positive Entwicklung beim Verkehr und können uns freuen, dass sich diese Entwicklung im ersten Halbjahr 2015 fortgesetzt hat. Insbesondere auf der Strecke Rostock-Gedser sehen die Zahlen gut aus, was hinsichtlich des Einsatzes der beiden Neubauten in einigen wenigen Monaten eine gute Nachricht ist“, berichtet Scandlines-CEO Søren Poulsgaard Jensen. Die Strecke hat gegenüber dem Vorjahr vorläufig einen Zuwachs von knapp zehn Prozent beim Pkw-Verkehr und fünf Prozent beim Frachtvolumen verzeichnet. Mit Platz für 460 Autos oder 96 Lkws wird die Kapazität mit den beiden neuen Fähren, der „Berlin” und der „Copenhagen”, die gerade in der däischen Werft Fayard fertiggestellt werden, mehr als verdoppelt.

Für die Fertigstellung der beiden neuen Fähren investiert die Reedwerei eigenen Angaben zufolge mehr als 100 Millionen Euro pro Umbau jedes Schiffs dar. Die Arbeit befindet sich in der Schlussphase, und alle Zulieferer sind mit der Fertigstellung ihrer Aufgaben beschäftigt, während gleichzeitig die Prüfung der Schiffssysteme nach einem festen Plan läuft. Derzeit gehe man davon aus, dass die „Berlin” die Werft Ende Oktober verlassen wird und damit im November den Betrieb aufnehmen kann, so Scandlines. Die beiden neuen Fähren werden die „Kronprins Frederik” und die „Prins Joachim” ersetzen, die heute auf der Route Rostock-Gedser fahren. Um einen stabilen Übergang sicherzustellen und weiterhin der Verkehrsentwicklung folgen zu können, hat Scandlines jedoch beschlossen, die „Kronprins Frederik” zu behalten und sie als Ersatzfähre sowohl auf der Strecke Rostock-Gedser als auch auf der Strecke Puttgarden-Rødby einzusetzen.

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