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Experten diskutieren über Elbvertiefung

So viel Zeit darf nicht noch einmal vergehen: Diese Forderung wurde auf einer Veranstaltung des Unternehmensverbands Hafen Hamburg (UVHH) und der Handelskammer zum Baustart der Fahrrinnenanpassung der Elbe laut.
Foto: HHM/Dietmar Hasenpusch
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Anna Maria Schmid

„Wichtige Infrastrukturprojekte müssen in Zukunft wesentlich schneller umgesetzt werden, als dies bei der Fahrrinnenanpassung der Elbe der Fall war“, sagte Handelskammer-Plenarmitglied Dr. Johann Killinger. Anlass war eine gemeinsame Veranstaltung der Handelskammer und des Unternehmensverband Hafen Hamburg (UVHH). „Ziel muss es sein, bei solchen Verfahren auf sechs Jahre zu kommen. Sechzehn Jahre – wie im Falle der Elbe – sind zu lang und gefährden damit den gesamten Standort.“

Um die Verfahren zu verkürzen, seien entsprechende Personalkapazitäten bei den Planungsbehörden und den Gerichten nötig. Außerdem brauche es Verfahrensklarheit für alle Beteiligten. Insbesondere die Auslegung der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie habe aufgrund unklarer Rechtsbegriffe wertvolle Jahre gekostet. Die Handelskammer Hamburg evaluiert diese EU-Richtlinie und werde dazu Stellung nehmen, kündigte er an.

In der von der Handelskammer Hamburg und dem UVHH organisierten Veranstaltung „Fahrrinnenanpassung von Unter- und Außenelbe – Ausblick und Erwartungen“ informierten Experten über die anstehenden Baumaßnahmen zur Fahrrinnenanpassung und diskutierten über Verbesserungen in der nautischen Erreichbarkeit und die Erwartungen der Hafenakteure.

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