Werbung
Werbung
Werbung

Ex-Bundesverkehrsminister wird VDA-Präsident

Der Vorstand des Verbandes der Automobilindustrie (VDA) hat heute in einer Sondersitzung in Berlin Matthias Wissmann einstimmig an seine Spitze gewählt.
Werbung
Werbung
Torsten Buchholz
Der 57-jährige CDU-Politiker Wissmann ist Mitglied des Deutschen Bundestages uns folgt mit dieser Ernennung Professor Dr. Bernd Gottschalk, der vor zwei Wochen überraschend als VDA-Präsidenten zurückgetreten war. Wissmann tritt das Amt 1. Juni 2007 an. „Die Entscheidung wurde von allen drei Herstellergruppen im Vorstand und Präsidium des VDA einstimmig getroffen”, sagte Dr. Dieter Zetsche, VDA-Vizepräsident und Vorstandsvorsitzender der DaimlerChrysler AG, vor Journalisten in Berlin. Wissmanns politische Erfahrung werde nicht nur in den aktuellen Debatten zur Sicherheit, zu sauberen Autos oder zur CO2-Thematik von großem Nutzen für den VDA und die deutsche Automobilindustrie sein”, so Zetsche. Wissmann wurde am 15. April 1949 in Ludwigsburg, hat in Tübingen und Bonn Rechtswissenschaften, Volkswirtschaft und Politik studiert und 1978 das Große juristische Staatsexamen abgelegt. Er arbeitete zunächst als Partner in einer Anwaltskanzlei. Von 1973 bis 1983 war er Bundesvorsitzender der Jungen Union. Seit 1976 ist Wissmann Mitglied des Bundestages. Zehn Jahre lang, von 1983 bis 1993, war er wirtschaftspolitischer Sprecher der CDU/CSU-Fraktion; von Januar 1993 bis Mai 1993 Bundesminister für Forschung und Technologie; von Mai 1993 bis Oktober 1998 Bundesminister für Verkehr. Nachdem er vier Jahre lang den Vorsitz des Ausschusses für Wirtschaft und Technologie innehatte, ist Wissmann seit Oktober 2002 Vorsitzender des Ausschusses für Angelegenheiten der Europäischen Union.
Printer Friendly, PDF & Email
Werbung