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Europäische Union: Neue Waffe gegen Zollbetrug

Europäische Zollfahnder erhalten neue elektronische Hilfsmittel für den Datenabgleich. Betrug bei der Einfuhr von Waren sollen sie damit leichter erkennen können.
Ein neues IT-Tool soll künftig Zollfahnder bei ihrer Arbeit unterstützen. (Foto: Hafen Hamburg)
Ein neues IT-Tool soll künftig Zollfahnder bei ihrer Arbeit unterstützen. (Foto: Hafen Hamburg)
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Christine Harttmann

Laut dem Europäischen Amt für Betrugsbekämpfung (OLAF) helfen die neuen IT-Tools seit 1. September Zollfahndern dabei, Betrügern auf die Schliche zu kommen. Über das IT-System „Container Status Messages (CSM) Directory“ erhalten die Zollbehörden von Schifffahrtsunternehmen sogenannte Container Status Messages, in dem Meldungen über den Transport von Containern auf Schiffen gespeichert werden. Diese Statusmeldungen übermitteln die Seefrachtunternehmen direkt an das Verzeichnis.

Diese Angaben können die Behörden mit einer Datenbank abgleichen, in der Informationen zu Lieferungen in die EU, Transits und Waren, die die Union verlassen, enthalten sind. Dadurch sollen potenzielle Betrugsmuster offengelegt werden.

Zollbetrug gehe zu Lasten der öffentlichen Haushalte, sagte kürzlich EU-Kommissionsvizepräsidentin Kristalina Georgieva. Dem müsse man entschlossen und wirksam entgegentreten. Dank der neuen IT-Instrumente seien die Behörden fortan besser gerüstet, um dieser Herausforderung zu begegnen, ohne den legalen Handel zu beeinträchtigen, sagte sie.

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