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Eurogate: Umschlag in Hamburg bricht ein, Wilhelmshaven gewinnt

Der Containerumschlag auf den Terminals des Eurogate-Konzerns stagnierte 2017 und erreichte ein Volumen von 14,4 Millionen TEU (20-Fuß-Standardcontainer).
Um mehr als ein Viertel ging die Umschlagmenge am Hamburger Eurogate-Terminal zurück. (Foto: Eurogate)
Um mehr als ein Viertel ging die Umschlagmenge am Hamburger Eurogate-Terminal zurück. (Foto: Eurogate)
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Christine Harttmann

Deutlich rückläufig waren die Containermengen des Hamburger Terminals. Sie fielen um 25,6 Prozent. Der Container Terminal Wilhelmshaven, Deutschlands einziger Tiefwasserhafen, hingegen steigerte seinen Containerumschlag um 15,1 Prozent auf 554.449 TEU. Diese Zahlen gab der Konzern auf seiner Jahrespressekonferenz am 11. April bekannt. Das Geschäftsjahr 2017 sei, so die Erklärung des Terminalbetreibers, von dem Umbruch in der Containerschifffahrt geprägt gewesen. Die Konsolidierungswelle unter den Reedereien und der Trend zu Großcontainerschiffen mit bis zu 23.000 TEU-Transportkapazitäten stellten die Häfen und deren Betreiber vor große Herausforderungen.

Michael Blach, Vorsitzender der Eurogate-Gruppengeschäftsführung: „Eurogate hat an den Standorten Bremerhaven und Wilhelmshaven von der Restrukturierung der Großallianzen profitiert.“ Als positiv bezeichnete Blach, dass die Ocean Alliance den Container Terminal Wilhelmshaven in ihr Netzwerk aufgenommen habe. Erfreulich sei auch die Nachricht, dass der Volkswagen-Konzern auf den Standort setzt und dort ein Logistikzentrum errichten wird.

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