Eurodis: Paketsendungen in 2023 stark gestiegen

Das Netzwerk für internationale Transporte von Paketen und Paletten in 38 europäischen Ländern konnte im letzten Jahr um 80 Prozent wachsen. Das absolute Sendungsvolumen liegt derzeit im zweistelligen Millionenbereich.

Das Eurodis-Netz bedient 38 europäische Länder mit kombinierten Transporten von Paketen und Paletten. Foto: Eurodis
Das Eurodis-Netz bedient 38 europäische Länder mit kombinierten Transporten von Paketen und Paletten. Foto: Eurodis
Daniela Sawary-Kohnen

 Trotz der sich abschwächenden Konjunktur in Europa konnte Eurodis seine hohe Wachstumsrate der letzten Jahre nach eigenen Angaben in 2023 nochmals steigern. So sei die Zahl der transportierten Sendungen um 80 Prozent gestiegen. Jens Reibold, Geschäftsführer der Eurodis:

„Wir haben die Zahl der Sendungen seit 2019 mehr als vervierfacht.“

Das Netzwerk, dessen absolutes Sendungsvolumen im zweistelligen Millionenbereich liegt, war in seiner Prognose aufgrund der konjunkturellen Schwächen von einer geringeren Wachstumsrate ausgegangen. Reibold:

„Doch seit wir 2015 beschlossen haben, unser Netzwerk auch für B2C Sendungen zu öffnen, ist das Wachstum enorm."

Zuvor hatte sich Eurodis auf das B2B-Geschäft fokussiert. Aktuell wird nun mehr als jede zweite Sendung an eine Privatadresse verschickt. Dass der Zustrom von B2C-Sendungen kontinuierlich anhält, führt der Geschäftsführer vor allem auf die Qualität der Partner im Netzwerk zurück:

„Unsere Mitglieder sind starke nationale Unternehmen, die sich ein hohes Maß an Flexibilität bewahrt haben und stetig an der kontinuierlichen Verbesserung der internationalen Transportprozesse arbeiten. Deshalb vertrauen die Kunden auf uns."

Internationale Partner

Zu den Partnern gehören Unternehmen wie Bonafide (Schweiz), Österreichische Post (Österreich) und ihre Tochtergesellschaften in CEE, FAN Courier (Rumänien), WeDo (Tschechische Republik), PostNL (Niederlande), Redur (Spanien und Portugal), SDA (Italien), Trans-o-flex (Deutschland), Interoute (Luxemburg) und Geniki Taxydromiki (Griechenland und Zypern).

Zudem entwickele das Netzwerk laut Reibold insbesondere für den B2C-Bereich neue Standardtools, mit denen man eine hohe Transparenz im Versandprozess für Absender und Empfänger schaffe. Damit würde eine hohe Quote erfolgreicher Erstzustellungsversuche sowie Kundenzufriedenheit erreicht

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