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EU-Politik: Erster Schritt zu CO2-Grenzwerten für Lkw

CO2-Obergrenzen für schwere Nutzfahrzeuge werden von der Europäischen Kommission für die Zukunft als ein möglicher weiterer Entwicklungsschritt erwogen. Bei Pkw gibt es diese CO2-Grenzwerte bereits, doch im Transportwesen ist das aufgrund der vielen unterschiedlichen Einsätze schwierig.
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Redaktion (allg.)

Ende Mai hat die EU-Kommission nun bekannt gegeben, sich zunächst auf die Erfassung und Veröffentlichung der Verbräuche und damit der CO2-Emissionen von Lkw zu beschränken. Dafür wird das Simulationsprogramm „Vecto“ unter Mithilfe der Fahrzeugindustrie entwickelt. Ziel des Programms sei es auch, die Transparenz zu erhöhen. Das Deutsche Verkehrsforum (DVF) hat Vecto als guten ersten Schritt im Rahmen der Strategie der Europäischen Kommission zur Reduktion von CO2-Emissionen bei schweren Nutzfahrzeugen bezeichnet. Thomas Hailer, DVF-Geschäftsführer: „Die Ausgangslage bei schweren Lkw ist viel komplexer als im Pkw-Bereich. Der Verbrauch hängt sehr stark davon ab, wie die Fahrzeuge eingesetzt und wie Zugmaschine und Auflieger kombiniert werden. Da gibt es bei schweren Nutzfahrzeugen eine extreme Vielfalt. Dass wir mit Vecto eine Messmethode für das Gesamtfahrzeug bekommen, die realitätsnah und zuverlässig ist, ist ein wichtiger Schritt."

Allerdings müsse das Simulationsprogramm laut DVF noch weiter ausgebaut werden, um den Einsatz von Nutzfahrzeugen in der Breite richtig abzubilden. Hailer dazu: „Das Simulationsprogramm erhöht die Transparenz für die Kunden und stärkt den Wettbewerb unter den Herstellern. Das ist weit besser als vorschnelle, pauschale CO2-Obergrenzen."

(tpi)
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