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Erste Betriebserlaubnis für Abbiegeassistenten

Das Bundesverkehrsministerium hat den ersten zwei Abbiegeassistenten die Allgemeine Betriebserlaubnis erteilt und damit den Weg für die Förderung freigemacht. Das Ministerium stellt insgesamt fünf Millionen Euro für Neufahrzeuge und Nachrüstsysteme bereit.

Besser im Blick: Abbiegeassistenten sollen die meist schweren Unfälle mit Lkw vermeiden helfen. Die Abnahme der ersten Systeme erfolgte im Beisein von Verkehrsminister Scheuer in Regensburg. (Foto: BMVI)
Besser im Blick: Abbiegeassistenten sollen die meist schweren Unfälle mit Lkw vermeiden helfen. Die Abnahme der ersten Systeme erfolgte im Beisein von Verkehrsminister Scheuer in Regensburg. (Foto: BMVI)
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Johannes Reichel

Das Bundesverkehrsministerium hat bei einer Veranstaltung in Regensburg am 29. März 2019 den Startschuss für die Förderung von nachrüstbaren Abbiegeassistenten für Lkw gegeben und zwei Systemen die Allgemeine Betriebserlaubnis (ABE) erteilt. Die technische Abnahme der ersten nachgerüsteten Abbiegeassistenzsysteme sei ein entscheidender Schritt, sagte Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU).

„Damit haben wir jetzt sichere Systeme für den nachträglichen Einbau auf dem Markt. Fünf weitere Hersteller stehen im engen Austausch mit dem Kraftfahrt-Bundesamt. Ab jetzt gibt es keine Entschuldigung mehr, Lkw nicht umzurüsten.“

Das BMVI-Förderprogramm, das vom Ministerium mit insgesamt fünf Millionen Euro hinterlegt war, war im Rahmen der „Aktion Abbiegeassistent“ gestartet. Die Mittel sollen jedoch bereits nach wenigen Tagen gebunden gewesen sein.

Grundsätzlich förderfähig ist ein System dann, wenn durch einen amtlich anerkannten Sachverständigen oder einen benannten Technischen Dienst eine Einzelabnahme erfolgt ABE vorliegt. Anträge können sowohl für Neuzulassungen als auch für Nachrüstlösungen, die vor einer EU-weiten Ausrüstungspflicht in den Verkehr gebracht werden, gestellt werden.

Nun hat das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) den ersten Abbiegeassistenzsysteme der Firma Luis Technology und der Firma Wüllhorst Fahrzeugbau eine ABE erteilt. Zwei Speditionen – Transportgesellschaft Doll KG und Edeka Südbayern – haben ihre Fahrzeuge mit diesen Systemen nachrüsten lassen. Die technische Abnahme erfolgte in der Dekra-Niederlassung Regensburg.

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