Entsorgungslogistik: Sievert bietet neue Intermodalroute

Die Sievert Handel Transporte GmbH (sht) hat für die intermodale Entsorgungslogistik im grenzüberschreitenden Verkehr eine neue Strecke von Südfrankreich nach Heilbronn in Betrieb genommen.
(Foto: Sievert Handel Transporte GmbH)
(Foto: Sievert Handel Transporte GmbH)
Christine Harttmann

Über 1.000 Kilometer sind die Intermodalcontainer zwischen dem kleinen Ort Calce bei Perpignan und Heilbronn unterwegs. Etwa drei Viertel der Strecke legen die Filterstäube per Zug zurück. „Wir organisieren im Rahmen unserer Door-to-Door-Lösungen nicht nur die Abholung beim Verlader und den Transport auf der Schiene, sondern auch den Nachlauf vom Terminal in Luxemburg.“, sagt sht-Geschäftsführer Niklas Sievert.

Einmal pro Woche transportiert der Logistikdienstleister die Filterstäube der Gefahrklasse 6.1 zu einer Untertagedeponie. Die Gesamtmenge liegt bei rund 4.500 Tonnen pro Jahr. Für Sievert ein gutes Beispiel für den Nutzen intermodaler Relationen: „Ein solches Konzept ist besonders für Verlader attraktiv, die planbare und große Mengen von schütt- oder rieselfähigen Gütern entsorgen wollen.“ Bei möglichen Bahnstreiks verpflichte sich die sht, mit den anfallenden Containern auf die Straße auszuweichen, um die Entsorgung sicher zu stellen.

Logistikdienstleister mit Hauptsitz im westfälischen Lengerich ist auf auf Door-to-Door-Lösungen spezialisiert. Neben dem Hauptlauf per Bahn organisiert das Unternehmen den Vor- und Nachlauf per Lkw.

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