Elvis AG: Sechs neue Partner

Der Europäische Ladungs-Verbund Internationaler Spediteure (Elvis AG) hat national und international sechs neue Partner in sein Netzwerk aufgenommen.
Redaktion (allg.)
Unternehmensangaben zufolge verstärken drei deutsche Spediteure das Ganzladungsnetz Elvis Full Load Network. Zum im November 2009 gegründeten Volume Load Network der Jumbo-Spediteure stießen ein inländischer und ein belgischer Partner. Mit Kareka hat ELVIS außerdem den ersten Partner in Tschechien. Die Gesamtflotte der Kooperation wächst durch die Neuzugänge um über 250 Einheiten auf nunmehr 8.500 Lkw. Die Zahl der Partner beträgt 81. Das Full Load Network erweitern die Georg Boll GmbH aus Meppen, die Scheck GmbH aus Neutraubling und die Schmitt Transport GmbH aus Überherrn-Altforweiler. Der neue deutsche Partner im Volume Load Network ist die Blenker GmbH aus Gescher, in Belgien wirkt die Jean Heck Eupen AG als neuer Jumbo-Partner mit. Mit Kareka, einer Tochtergesellschaft des Volume-Load-Partners Schwarz Logistik GmbH aus Herbrechtingen, hat Elvis einen ersten Partner in Tschechien. Jochen Eschborn, Vorstand der Elvis AG, sieht mit der Aufnahme neuer Partner den strategischen Ansatz und die Entwicklung der ELVIS AG bestätigt: „Wir waren die ersten, aber inzwischen bilden sich andere Organisationen im Bereich der Ladungsverkehre heraus. Analog zum Stückgutgeschäft entwickelt sich im Ladungsgeschäft ein Wettbewerb der Kooperationen. Dennoch ist unser Konzept aus Ladungsaustausch, partnerschaftlichem Erfahrungsaustausch, Zentraleinkauf und Zentralvertrieb für mittelständische Ladungsspediteure so attraktiv, dass wir unser Netz ständig um leistungsfähige Partner ausbauen und verstärken können.“ Auch bei der im November 2009 als Elvis Volume Load Network gegründeten Jumbo-Gruppe liege der Schwerpunkt auf der Europäisierung. Das Netzwerk habe dabei plangemäß zu Jahresbeginn den Betrieb aufgenommen. „Die Partner arbeiten gut zusammen und es gibt erste Ansätze für gemeinsame technische Lösungen, die in Arbeitsgruppen detailliert diskutiert werden“, berichtet Eschborn von einem guten Start. Zudem werden operative Prozesse in der Zusammenarbeit optimiert. Trotz eines leichten Anziehens der Sendungsmengen im Standard- wie im Volumenbereich sei der Ladungssektor nach wie vor geprägt von Überkapazitäten und schlechten Preisen. „Die zwischenzeitlich wegen der schlechten Konjunktur stillgelegten Fahrzeuge sind heute wieder auf der Straße. Umso wichtiger wird es, Leerfahrten und Wartezeiten zu vermeiden, beim Einkauf kein Geld zu verschenken und gegenüber Großkunden als starker Partner auftreten zu können“, so Eschborn. (swe)(sw)
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