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Elektromobilität: eActros startet Alltagstest bei Meyer Logistik

Mercedes-Benz Trucks übergibt einen eActros an Meyer-Logistik. Der Logistikdienstleister will damit Hamburger Supermärkte elektrisch beliefern.
 Meyer-Logistik testet ein Jahr lang einen 25-Tonner mit Kühlaufbau beim Transport temperaturgeführter Lebensmittel vom Lager zu verschiedenen Supermarktfilialen in der Hamburger Innenstadt. (Foto: Daimler AG)
Meyer-Logistik testet ein Jahr lang einen 25-Tonner mit Kühlaufbau beim Transport temperaturgeführter Lebensmittel vom Lager zu verschiedenen Supermarktfilialen in der Hamburger Innenstadt. (Foto: Daimler AG)
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Christine Harttmann

Mercedes-Benz Trucks hat einen weiteren vollelektrischen eActros zur Praxiserprobung an einen Kunden übergeben. Meyer-Logistik testet ein Jahr lang einen 25-Tonner mit Kühlaufbau beim Transport von temperaturgeführten Lebensmitteln vom Lager zu verschiedenen Supermarktfilialen in der Hamburger Innenstadt. Das Gewicht der transportierten Ware beträgt bis zu zehn Tonnen. Die gesamte Tagesstrecke ist etwa 100 Kilometer lang und wird zunächst im Einschichtbetrieb von einem Fahrer gefahren. Zwischen den Fahrten sei kein Ladevorgang erforderlich, teilt Daimler mit, denn die Reichweite des eActros betrage bis zu 200 Kilometer. Das Fahrzeug wurde in Hamburg am Lager einer Supermarktkette an das im hessischen Friedrichsdorf ansässige Unternehmen übergeben.

Der Logistikdienstleister ist damit einer von insgesamt 20 Kunden aus unterschiedlichen Branchen, die den schweren Elektro-Lkw in ihre Flotte integrieren. Die am Praxistest Beteiligten setzen jeweils einen seriennahen 18- oder 25-Tonner im normalen Betrieb ein und prüfen ihn auf seine Alltagstauglichkeit. Das Ziel ist, ab dem Jahr 2021 lokal emissionsfreies und leises Fahren in Städten auch mit schweren Serien-Lkw zu realisieren – und das betriebswirtschaftlich auf Augenhöhe mit Diesel-Lkw. Die Testserie gliedert sich in zwei Phasen mit jeweils zehn Kunden und soll insgesamt rund zwei Jahre dauern.

Der erste eActros der sogenannten Innovationsflotte ist bereits seit September bei einem Kunden im Praxisbetrieb, die zweite Übergabe erfolgte Anfang Oktober. Die weiteren Fahrzeugübergaben der ersten Phase sollen bis Jahresende abgeschlossen sein. Alle Testkunden transportieren Waren im Stadtverkehr und setzen den eActros für Aufgaben ein, die sonst mit konventionellen Dieselantrieben erledigt würden – aber in völlig unterschiedlichen Branchen und Kategorien. Die Palette reicht von Lebensmitteln bis zu Bau- und Werkstoffen. Bei den Aufbauten reichen die Varianten vom Kühlkoffer über Trockenkoffer bis hin zu Silo oder Plane.

Oliver Kraft, Leiter Großkundenmanagement Mercedes-Benz Lkw Deutschland: „Die Praxistests mit dem eActros sind für uns ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zum Serienprodukt. Jeder Kunde leistet einen wertvollen Beitrag für die Weiterentwicklung zur Serienreife indem er den eActros in einem ganz speziellen Einsatzgebiet im regulären Betriebsalltag erprobt.“

Matthias Strehl, Geschäftsführer bei Meyer-Logistik: „Als Unternehmen, das tagtäglich Supermärkte in Ballungszentren mit Lebensmitteln versorgt, wollen wir die Auswirkungen unserer Arbeit auf Mensch und Umwelt so gering wie möglich halten. Die Nutzung alternativer Antriebskonzepte ist daher seit langem ein wichtiger Baustein unserer Unternehmensstrategie. Insofern freuen wir uns darauf, den eActros in Hamburg erproben zu können. Aus unserer Sicht sind E-Lkw perfekt für die Anlieferung auf der letzten Meile – zum Beispiel an Supermärkte – geeignet. Denn sie fahren vor Ort emissionsfrei und sind besonders leise, somit werden Anwohner gleich mehrfach entlastet.“

Bei dem Kühl-Wechselkoffer des von Meyer-Logistik eingesetzten eActros handelt es sich um das Modell W.KO COOL von Schmitz Cargobull. Er verfügt über eine optimierte Isolierung für den energieeffizienten Transport von gekühlter Ware. Der robuste Aufbau ist ideal für den intensiven täglichen Einsatz geeignet. Das rein elektrisch betriebene Kühlgerät arbeitet vollkommen emissionsfrei und ist speziell für den Einsatz im Verteilerverkehr ausgelegt. „Das Thema Elektromobilität für Nutzfahrzeuge hat große Bedeutung und eröffnet zudem Chancen. Diese nutzen wir mit unserem Kühlgerät“, so Jörg Irsfeld, Leiter IKAM Schmitz Cargobull.

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