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Elektromobilität: DHL startet CO2-freie Zustellung in München

Nach dem Modell anderer Großstädte initiiert der Paketdienstleister DHL die Zustellung von Briefen und Paketen mit vollelektrisch angetriebenen Streetscooter-Fahrzeugen nun auch in der bayerischen Landeshauptstadt München.
 Ein wichtiger erster Schritt: Dieter Reiter lobte den Beginn der CO2-freien Zustellung von DHL in München als wichtigen ersten Schritt zur Verbesserung der Lebensqualität. (Foto: J. Reichel)
Ein wichtiger erster Schritt: Dieter Reiter lobte den Beginn der CO2-freien Zustellung von DHL in München als wichtigen ersten Schritt zur Verbesserung der Lebensqualität. (Foto: J. Reichel)
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Christine Harttmann

Wie schon zuvor in Köln, Bonn, Stuttgart, Erfurt und weiteren Großstädten in Deutschland hat der Paketdienstleister Deutsche Post DHL Group jetzt den Startschuss für die CO2-freie Belieferung in der bayerischen Landeshauptstadt München gegeben. In ausgewählten Münchener Bezirken Schwabing und Milbertshofen bringen ab sofort 30 Elektrofahrzeuge vom Typ Streetscooter Work Pakete zu den Adressen. Darunter ist auch die größte Flotte des neuen Modells L, das mit 8 Kubikmetern Volumen doppelt so viel Kapazität bietet als die Standardvariante.

Der Münchener Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) begrüßte den Schritt. Die Aktualität des Termins sei nicht beabsichtigt gewesen, passe aber sehr gut in den Kontext der Diskussion um verschärfte Umweltzonen und Luftreinhaltung. Das DHL-Projekt sei ein wichtiger erster Schritt für mehr Gesundheitsschutz für die Bürger, der oberste Priorität habe. Er hoffe, die Maßnahme finde viele Nachahmer von den Wettbewerbern und DHL stocke die Flotte zügig auf. Das Projekt zeige, dass der Lieferverkehr leise und emissionsfrei möglich ist.

DHL-Brief- und Paketschef Jürgen Gerdes kündigte einen zeitnahen Ausbau der Flotte in München an. Bis zum Frühjahr will der Dienstleister über seine Tochter Streetscooter auch mit der Variante Work XL mit 20 Kubikmeter Volumen am Start sein. Diese sollen dann auch innerstädtische Bereiche bedienen. Der Strom für die Fahrzeuge stammt aus regenerativen Quellen.

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