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Elektro-Van: Renault stellt Prototypen-Studie vor

Mit einer seriennahen Prototypenstudie stellt Renault einen E-City-Van dar, der nach allen automobilen Standards in Sachen Komfort und Handling gestaltet sein soll. Ob er gebaut wird, ist aber unklar.

Hersteller Renault will mit dem seriennahen und fahrbaren Prototypen EZ Flex zeigen, wie ein E-City-Van der Zukunft aussehen könnte. (Foto: Renault)
Hersteller Renault will mit dem seriennahen und fahrbaren Prototypen EZ Flex zeigen, wie ein E-City-Van der Zukunft aussehen könnte. (Foto: Renault)
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Redaktion (allg.)
von Johannes Reichel, LOGISTRA

Wie ein komplett eigenständig entwickelter Elektro-Van aussehen könnte, will der Pkw- und Nutzfahrzeughersteller Renault mit der Prototypen-Studie EZ Flex zeigen. Diese stellt ein auf die urbane Belieferung spezialistiertes, elektrisch angetriebenes und konnektives Konzept dar. Das Fahrzeug soll in vier verschiedenen Konfigurationen (Koffer, Pick-up, Wechselbox und Mehrfachkammer-Koffer, zusammen mit ausgewählten Kunden über zwei Jahre auf Praxistauglichkeit erprobt werden, um es an deren Alltagsbedürfnisse anzupassen.

Standardmäßig bietet das Fahrzeug auf einer Außenlänge von lediglich 3,86 Meter mit drei Kubikmeter Volumen so viel Platz wie ein 4,20 Meter langer aktueller Kangoo. Zudem macht sich das Fahrzeug mit 1,68 Metern sehr schmal. Auch der Wendekreis liegt mit neun Metern auf kompaktem Niveau.

Im enorm geräumigen und luftigen Inneren bietet das Fahrzeug mittels großer Glasflächen und kurzer Front eine exzellente, fast Kanzel-artige Übersicht, dank ebenem Boden, Klappsitz und halbiertem Armaturenträger hohe Flexibilität und sehr gutes Handling in der Kabine. Ein zentraler Touchscreen bietet alle Informationen ins Detail, ansonsten wurde die Bedienung stark reduziert zugunsten einer besseren Ergonomie.

Auch auf Schiebetüren hat man daher verzichtet, sie hätten zudem das Gewicht erhöht. Der Fahrer soll per Klappen leichter an die Ladung über die gesamte Fahrzeugbreite herankommen. Ziel von Renault ist es, ein kompaktes Lieferfahrzeug nach industriellem Standard zu realisieren, das keine Einschränkungen hinsichtlich Fahrkomfort, Handling oder Sicherheit erfordert, meint eine Projektverantwortliche.

Zur Antriebstechnik hat sich Renault nicht dezidiert geäußert, die Reichweite des leichten E-Vans soll aber bei 150 Kilometern liegen. Anzunehmen ist aber, dass man einen direkten Achsantrieb einsetzt, der Platz spart und im kurzen Vorbau untergebracht werden könnte.

Ob das Fahrzeug auch in Serie gebaut wird, ist zum derzeitigen Stand aber unklar. Der Markt für Elektromobilität sei erst am Entstehen und man wisse noch nicht genau, in welcher Fahrzeugklasse aus der Praxis die größte Nachfrage käme. Der EZ Flex solle aber eine Idee geben, in welche Richtung es gehen könnte, erklärte Dennis Le Vot, Leiter der LCB-Business Unit bei Renault-Nissan.

 

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