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Duisport: Umsatz 2015 gesteigert

Die Duisport-Gruppe hat im Geschäftsjahr 2015 einen Gesamtumsatz von 217 Millionen Euro erreicht. Dieser neue Höchstwert bedeutet inklusive der Umsätze aus strategischen Beteiligungen gegenüber 2015 eine Steigerung um rund zehn Prozent.
Foto: Duisport-Gruppe
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Torsten Buchholz

Beim Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) konnte mit 37 Millionen Euro das Niveau von 2014 um rund sechs Prozent gehoben werden. Das Ergebnis vor Ertragssteuern erreichte mit 16 Millionen Euro ebenfalls ein neues Rekordergebnis (2014: 14 Millionen Euro).

„Mit Blick auf stagnierende Logistikmärkte in Europa, können wir mit den erreichten Ergebnissen mehr als zufrieden sein. Trotz eines preislich schwierigen Marktumfeldes im Logistik- und Verpackungsbereich, ist es gelungen mit vielen Prozessverbesserungen die Gesamtrendite der Unternehmensgruppe zu steigern. Unser integriertes Dienstleistungsportfolio stellt somit weiterhin die Basis für eine stabile Ergebnisentwicklung“, sagte Erich Staake, Vorsitzender des Vorstands der Duisburger Hafen AG, auf der diesjährigen Bilanzpresskonferenz.

Von den drei Geschäftsbereichen der Duisport-Gruppe (Infra- und Suprastruktur, Logistische Dienstleistungen sowie Verpackungslogistik) hat 2015 insbesondere der Bereich der Logistischen Dienstleistungen zur positiven Entwicklung beigetragen. Während der Geschäftsbereich Infra- und Suprastruktur seine Umsätze auf 48 Millionen Euro (2014: 47 Millionen Euro) nur leicht verbessern konnte, wuchsen die Umsätze im Bereich Logistische Dienstleistungen um rund 25 Prozent auf 76 Millionen Euro. Der Umsatzzuwachs in diesem Geschäftssegment würde im Wesentlichen aus der Projektlogistik, dem Mengenzuwachs im Container- und Massengutbereich sowie aus dem Consulting- und Projektgeschäft resultieren, so die Gruppe.

Die Verpackungslogistik verzeichnete 2015 mit einem Umsatz von 69 Millionen Euro einen Rückgang von rund drei Prozent gegenüber dem Vorjahr. Dieser Rückgang resultiere im Wesentlichen aus der Ausgliederung der Gesellschaft IPS Integrated Project Services in das Geschäftssegment Logistische Dienstleistungen, heißt es.

Im Geschäftsjahr 2015 hat die Duisport-Gruppe eigenen Angaben zufolge Investitionen in Höhe von rund 20 Millionen Euro getätigt (2014: 17 Millionen Euro). Der Schwerpunkt lag dabei erneut auf der Erweiterung der Umschlag- und Terminalkapazitäten. Dazu zählten unter anderem die Errichtung eines zweiten Portalkrans auf Logport III sowie der Ausbau des DIT-Terminals auf Logport I.

Der Gesamtgüterumschlag aller Duisburger Häfen betrug im vergangenen Jahr 129 Millionen Tonnen (2014: 131 Millionen Tonnen). Der leichte Rückgang zum Vorjahr resultiert aus den konjunkturbedingten Umschlagsentwicklungen in den privaten Werkshäfen. Der Gesamtgüterumschlag in den Häfen der Duisport-Gruppe wuchs um rund sechs auf 69 Millionen Tonnen und erreichte damit einen Höchstwert. Mit Bahn und Schiff wurden hier 2015 insgesamt 35 Millionen Tonnen umgeschlagen. Während der Schiffsumschlag mit 16 Millionen Tonnen das Vorjahresniveau erreichte, konnte der Bahnumschlag mit 19 Millionen Tonnen den Vorjahreswert um rund zwölf Prozent verbessern. Gesteigert werden konnte auch das Ergebnis im kombinierten Verkehr. So wuchs der Containerumschlag um sechs Prozent auf 3,6 Millionen TEU (20-Fuß-Standardcontainer) und erreichte erneut eine Bestmarke.

Für das Jahr 2016 erwartet Duisport keine nennenswerte Verbesserung des globalen Welthandels. Große asiatische Seehäfen verzeichnen, anders als noch vor einigen Jahren, nur sehr geringe Zuwachsraten beziehungsweise zum Teil erhebliche Rückgänge. Auch die aktuellen Umschlagsentwicklungen in der Hamburg-Le Havre-Range stimmen wenig optimistisch.

Staake: „Wir erleben derzeit, dass stetig steigende Warenströme im Zuge der Globalisierung und die damit verbundenen zweistelligen Wachstumsraten in der Transportlogistik der Vergangenheit angehören. Es gibt aktuell keinen echten Treiber für weltwirtschaftliches Wachstum. Im laufenden Jahr sind Wachstumsimpulse daher nicht zu erwarten, so dass auch wir von einer verhaltenden Entwicklung in 2016 ausgehen.“

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