DSV startet gut ins Jahr

Wachstum und hohe Produktivität in allen drei Geschäftsbereichen – das meldet der dänische Logistikdienstleister bei Vorlage der Zahlen des ersten Quartals 2022.

Gute Zahlen meldet DSV für das erste Quartal 2022. (Foto: DSV)
Gute Zahlen meldet DSV für das erste Quartal 2022. (Foto: DSV)
Christine Harttmann

Für das abgelaufene erste Quartal 2022 hat DSV seine Zahlen vorgelegt. Die Einnahmen haben sich demnach fast verdoppelt – von 33,616 Millionen dänische Kronen auf 61,125 Millionen dänische Kronen. Der Bruttogewinn stieg auf 12.877 Millionen dänische Kronen, verglichen mit 7.785 Millionen dänische Kronen im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Der Bruttogewinn belief sich in den ersten drei Monaten des Jahres 2022 ohne Sondereinflüsse auf 6.496 Millionen dänische Kronen, verglichen mit 3.067 Millionen dänische Kronen im selben Zeitraum des Vorjahres, und legte damit um satte 61 Prozent zu. Die starke Entwicklung sei, so teilt der Konzern mit, auf das Wachstum in allen Geschäftsbereichen zurückzuführen – insbesondere in den Bereichen Air & Sea und Solutions.

 

Jens Bjørn Andersen, CEO der Gruppe, spricht von einem starken Ergebnis mit einem Gewinnwachstum in allen Geschäftsbereichen.

„Die Märkte sind nach wie vor von Kapazitätsengpässen und Überlastungen betroffen, und im März kam es in China erneut zu Covid-19-Abschaltungen – eine Erinnerung für uns alle, dass die Pandemie noch nicht vorbei ist.“

Nun komme die schwierige Situation in der Ukraine noch dazu, so Andersen.

„DSV hat die Lieferungen nach und aus Russland und Weißrussland eingestellt, mit Ausnahme bestimmter humanitärer Lieferungen, und wir sind dabei, unsere Aktivitäten in Russland zu veräußern und einzustellen.“

Die direkten finanziellen Auswirkungen seien allerdings nicht bedeutsam, da die Einnahmen in der Ukraine, in Russland und in Weißrussland zusammengenommen weniger als ein Prozent der Einnahmen der Gruppe ausmachen. Dennoch habe sich die Situation in mehrfacher Hinsicht negativ auf die Märkte ausgewirkt, insbesondere für Luft- und Straßentransporte, „und wir tun weiterhin unser Bestes, um Kapazitäten und alternative Lösungen für unsere Kunden zu finden“, sagt Andersen.

DSV geht davon aus, dass die anhaltenden Unterbrechungen der globalen Lieferketten eine hohe Nachfrage nach den Dienstleistungen des Unternehmens unterstützen wird.

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