DSLV: Flüchtlinge unbürokratisch einstellen

Die aktuelle Flüchtlingskrise nimmt der Deutsche Speditions- und Logistikverband (DSLV) zum Anlass, für die Beschäftigung von Flüchtlingen in der Transport- und Logistikbranche zu werben.
Redaktion (allg.)

Der Verband fordert pragmatische und unbürokratische Lösungen für die Einstellung von Flüchtlingen. Frank Huster, Hauptgeschäftsführer des DSLV, spricht von einer Win-win-Situation, die die Politik jetzt nicht verschlafen dürfe: „Auf der einen Seite sucht die international agierende Speditions- und Logistikbranche Fach- und Nachwuchskräfte. Auf der anderen Seite sind viele Menschen, die jetzt nach Deutschland kommen, qualifiziert und motiviert und hoffen auf Arbeit, Ausbildung oder Praktikumsplätze.“

Zahlreiche Unternehmen seien bereit, Flüchtlingen eine Chance zu geben. Dabei stießen sie allerdings oft auf hohe bürokratische Hürden. In Deutschland gibt es variantenreiche Statuskombinationen für Flüchtlinge mit verschiedenen Auswirkungen auf Bleibe- und Arbeitsrecht. Es gebe bereits zahlreiche Beispiele für gelebte Willkommenskultur der Branche, die Ausbildungs- und Arbeitsverhältnisse nicht nur im gewerblichen Bereich und als Berufskraftfahrer, sondern auch im kaufmännischen Bereich anbieten könne.

(tpi)
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