DPDgroup: Bis 2025 emissionsarme Zustellung in 225 europäischen Städten

Bis 2025 will die DPDgroup in 225 europäischen Städten eine emissionsarme Paketzustellung einführen, davon 23 Städte in Deutschland. 200 Millionen Euro sollen in das Projekt fließen und insgesamt 80 Millionen Menschen in Europa sollen von der neuen Initiative profitieren.

Foto: DPD
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Radosveta Angelova

Die DPDgroup testet bereits seit Jahren in vielen europäischen Städten ein Zustellmodell, das die grüne Paketzustellung möglich machen soll. Die urbane Auslieferung soll nun durch Mikrodepots und städtische Depots vereinfacht werden sowie von alternativen lokal emissionsfreien Antrieben unterstützt werden.

Man wisse bereits, dass innerstädtische Warentransporte für rund 30 Prozent aller CO2-Emissionen als auch 50 Prozent aller Partikelemissionen in Städten verantwortlich sind – ein Bericht der Europäischen Umweltagentur aus dem Jahre 2018 legt daher nahe, dass die aus dem Straßenverkehr resultierende Luftverschmutzung das Leben von urban lebenden Menschen in Städten mit über 100.000 Einwohnern um bis zu 15 Monate verkürzen könnte. Daher müssen so schnell wie möglich alternative Lösungen her. Boris Winkelmann, CEO der internationalen DPDgroup:

„Wir sind uns der Verantwortung gegenüber dem Planeten und der Menschen bewusst. Daher streben wir danach, der nachhaltigste Paketdienstleister Europas zu werden. DPDgroup trägt einen Anteil am weltweiten Klimawandel – daher möchten wir vor allem eine wichtige Rolle im Finden von Lösungen spielen. Mit diesem Ziel vor Augen haben wir uns dazu entschieden, pragmatisch zu handeln und unsere Emissionen in den europäischen Städten mit den meisten Einwohnern zu reduzieren.

In Deutschland sollen erstmal 23 Städte von der neuen Initiative profitieren: Augsburg, Berlin, Bonn, Bremen, Köln, Dortmund, Dresden, Düsseldorf, Essen, Frankfurt, Gelsenkirchen, Hamburg, Hamm, Hannover, Kiel, Leipzig, Mannheim, München, Nürnberg, Oberhausen, Stuttgart, Wiesbaden und Wuppertal. Eric Malitzke, CEO von DPD Deutschland, ergänzt:

„In Deutschland hat DPD schon viele alternative Zustellkonzepte erprobt und eingeführt. Wir haben dadurch ein sehr genaues Bild davon, wie und wo eine lokal emissionsfreie Zustellung in der Praxis wirklich funktioniert. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, bestehende Ansätze zu skalieren und die umweltfreundliche Paketzustellung massiv auszuweiten.“

Das Ziel sei bis 2025 – vergleichsweise zu 2020 - CO2-Emissionen um 89 Prozent und die Freisetzung von Schadstoffen wie Feinstaub, Kohlenmonoxid und Stickoxide um 80 Prozent zu reduzieren. Dabei setzt das Unternehmen auf 7.000 neue, alternativ betriebene Fahrzeuge, 3.600 Ladepunkte sowie 80 neue innerstädtische Depots. Elektrische Lieferfahrzeuge, kleinere E-Fahrzeuge und Erdgasfahrzeuge bestücken die Flotte, die zusätzlich durch Lastenfahrräder, Handwagen sowie Zustelloptionen zu Fuß ergänzt werden soll.

Seit 2012 nimmt die verantwortungsvolle und nachhaltige Paketzustellung eine zentrale Rolle in der eigenen Unternehmensidentität ein. Auf Basis des Corporate Social Responsibility Programms DrivingChangeTM hat die DPDgroup im Sinne ihrer Interessenseigner diverse Initiativen auf den Weg gebracht, um einen vollständig klimaneutralen Paketversand zu ermöglichen. Boris Winkelmann abrundend:

„Unser Ziel ist es, ein bevorzugter Partner für Kunden und städtische Vertreter zu sein, denen wir in ihrem eigenen Bestreben nach mehr Nachhaltigkeit zur Seite stehen. Nur gemeinsam können wir unseren Planeten zu einer besseren Welt machen, denn wir alle leben am selben Ort.”

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