DPD stellt kontaktlos zu

DPD baut seinen Service weiter aus und reagiert damit auf die Corona-Pandemie. Paketshops werden sukzessive wieder geöffnet.

Eric Malitzke (CEO DPD): „Gerade in schwierigen Zeiten ist die Lieferung von Paketen wichtiger denn je.“ (Foto: DPD)
Eric Malitzke (CEO DPD): „Gerade in schwierigen Zeiten ist die Lieferung von Paketen wichtiger denn je.“ (Foto: DPD)
Christine Harttmann

In der aktuellen Situation würden die Sendungen zuverlässig weiter ausgeliefert, teilt DPD mit. Die Gesundheit von Zustellern und Empfängern schütze das Unternehmen mit neuen Prozessen für eine kontaktlose Zustellung. Zugleich würde so dafür gesorgt, dass der deutschlandweite Paketversand in vollem Umfang gesichert bleibe. Das Netz an Pickup Paketshops, das angesichts der behördlich angeordneten Schließung zahlreicher Geschäfte kurzfristig nicht zur Verfügung stand, startet laut den Angaben sukzessive ab dem morgigen Mittwoch an wieder.

„Gerade in schwierigen Zeiten ist die Lieferung von Paketen wichtiger denn je: Wir leisten einen wichtigen Beitrag zur Grundversorgung der Menschen und Unternehmen in Deutschland mit Waren“, erklärt CEO Eric Malitzke. „Trotz der beispiellosen Herausforderung durch die Corona-Pandemie bieten wir unseren Kunden auch weiterhin eine systemisch wichtige Infrastruktur und bleiben bei gleichbleibend hoher Qualität voll leistungsfähig.“

Malitzke hebt in diesem Zusammenhang den „grandiosen Einsatz“ der Zustellerinnen und Zusteller hervor.

Wie der KEP-Dienstleister weiter betont, hat die Gesundheit von Kunden, Empfängern und Zustellern höchste Priorität im Unternehmen. Als ein Beispiel nennt er die kontaktlose Zustellung. Bis auf Weiteres müssen Empfänger beim Erhalt von Paketen nicht mehr auf dem Handscanner des Paketboten unterschreiben. Zudem erfolgt keine Paketübergabe von Hand zu Hand. Der Zusteller klingelt weiterhin beim Empfänger, hält zu ihm jedoch stets zwei Meter Abstand. Der Paketbote stellt das Paket nahe der Wohnungstüre ab und quittiert die erfolgte Übergabe mit seiner eigenen Unterschrift. Kleine, flache Pakete, die in den Briefkasten passen, können vorübergehend dort hinterlegt werden. Gleichzeitig ruft DPD alle privaten Empfänger auf, nach Möglichkeit ein Abstell-Okay zu erteilen, so dass der Zusteller das Paket ohne jeglichen Kontakt zum Beispiel in der Garage oder im Gartenhäuschen hinterlegen kann.

„Mit einem Abstell-Okay kann jeder Empfänger dazu beitragen, den Paketversand ideal mit dem aktuellen Gebot der Vermeidung von Kontakten zu vereinbaren“, appelliert Malitzke.

Vielzahl von Paketshops geöffnet

Wie das Unternehmen ankündigt sollen ab dem morgigen Mittwoch viele seiner Pickup Paketshops wieder zur Verfügung stehen. Um zu vermeiden, dass die Pakete der Kunden und Empfänger aufgrund der behördlich angeordneten Schließung von Geschäften womöglich wochenlang unerreichbar sind, hatte DPD in der vergangenen Woche zunächst alle eingelagerten Pakete aus den Paketshops abgeholt und regulär zugestellt. Zahlreiche Standorte der Pickup Paketshops sind jedoch in Geschäfte integriert, die aufgrund von behördlichen Ausnahmeregelungen weiterhin geöffnet bleiben dürfen.

Auch in den Paketshops sind die Prozesse so angepasst, dass die Paketabholung sowie das private Versenden und Retournieren von Paketen komplett kontaktlos erfolgt. So ist auch im Paketshop keine Unterschrift des Empfängers mehr notwendig. Zudem gilt auch hier ein Mindestabstand bei der Aushändigung von Paketen, eine Übergabe von Hand zu Hand findet nicht mehr statt.

Hygiene und Pandemiepläne: DPD ist vorbereitet

DPD sensibilisiert zudem die Belegschaft und insbesondere alle Zustellerinnen und Zusteller verstärkt für Hygienemaßnahmen. Die deutschlandweiten Depots habe das Unternehmen rechtzeitig mit ausreichenden Mengen an Desinfektionsmitteln, Einmalhandschuhen und ähnlichen Arbeitsmitteln ausgestattet. Für alle Standorte existieren aktualisierte Pandemiepläne, um den Paketservice auch im Falle einer Ausweitung von Coronafällen aufrechtzuerhalten. Bereits vor mehreren Wochen hat DPD einen Krisenstab eingerichtet und verfolgt die Entwicklung rund um die Ausbreitung des Coronavirus, um daraus tagesaktuell geeignete Maßnahmen abzuleiten.

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