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Dortmunder Hafen: Zufrieden trotz Mengenrückgang

Rund 1.338.000 Tonnen Güter wurden im ersten Halbjahr 2016 im Dortmunder Hafen umgeschlagen. Damit liegt der Umschlag um 18 Prozent über Plan.
(Foto: Dortmunder Hafen AG)
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Christine Harttmann

Dennoch sank der Schiffsgüterumschlag inklusive beladener Container gegenüber dem ersten Halbjahr 2015 um sieben Prozent oder 100.000 Tonnen. Uwe Büscher, Vorstand der Dortmunder Hafen AG, ist angesichts der aktuellen Marktsituation dennoch mit dem Ergebnis zufrieden: „Die Umschlagszahlen des ersten Halbjahres 2016 übersteigen unsere Planzahlen. Das ist ein positives Ergebnis. Dennoch haben wir mit einem Umschlagsrückgang im Vergleich zum letzten Halbjahr gerechnet.“ Das liege zum einen daran, dass die Ergebnisse des letzten Jahres besonders zufriedenstellend waren. Der Schiffsgüterumschlag inklusive beladener Container für 2015 sei das zweitbeste Ergebnis seit der Weltwirtschaftskrise 2008/2009 gewesen. Hinzu kommen, dass auch der Dortmunder Hafen von der generellen Stahlkrise nicht verschont bleibe.

Die beladenen Container stehen wie letztes Jahr an der Spitze der Gütergruppen. Insgesamt wurden 417.000 Tonnen in beladenen Containern im Dortmunder Hafen von Januar bis einschließlich Juni 2016 umgeschlagen – das sind zwölf Prozent oder 56.100 Tonnen weniger als im ersten Halbjahr 2015.

Zuwächse von Januar bis Juni 2016 verzeichneten folgende Gütergruppen: Mineralöle mit 15 Prozent oder 38.100 Tonnen, Importkohle mit sechs Prozent oder 3.200 Tonnen und Baustoffe mit fünf Prozent oder 11.900 Tonnen. Ausschlaggebend für die Rückgänge in den Gütergruppen Schrott, minus 12 Prozent oder minus 21.700 Tonnen, und Eisen und Stahl, minus 36 Prozent oder minus 62.000 Tonnen, sind die generelle Stahlkrise und die Schließung der Hoesch Spundwand und Profil GmbH.

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