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DocStop: Online-Petition für Hinweis-Schilder auf Autobahnen

Der Verein DocStop für Europäer e.V. versucht bereits seit Jahren, eine Genehmigung von DocStop-Hinweisschildern auf Autobahn-Vorwegweisern zu Autohöfen und Raststätten voranzutreiben. Eine Online-Petition soll nun die Genehmigung erwirken, um für Berufskraftfahrer schon von Weitem die Möglichkeit medizinischer Hilfe sichtbar zu machen.
Ein DocStop-Logo auf Autobahn-Vorwegweisern soll zeigen, wo unterwegs medizinische Hilfe verfügbar ist. (Foto: DocStop)
Ein DocStop-Logo auf Autobahn-Vorwegweisern soll zeigen, wo unterwegs medizinische Hilfe verfügbar ist. (Foto: DocStop)
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Anna Barbara Brüggmann

Bislang würden laut DocStop-Initiator und stellvertretendem Vereinsvorsitzenden Rainer Bernickel sowohl Bundesverkehrsministerium als auch der Bund-Länder-Fachausschuss dem Vorschlag der DocStop-Hinweisschilder wohlwollend gegenüberstehen. Bisher jedoch nur mit mäßigem Erfolg, konkrete Maßnahmen sollen bisher noch keine unternommen worden sein.
Die Online-Petition soll nun den Druck auf das Bundesverkehrsministerium erhöhen. DocStop-Vorsitzender Joachim Fehrenkötter betont in diesem Zusammenhang, dass die geforderten Hinweisschilder international verständlich sind. „Fahrer, die trotz einer Erkrankung oder unter falscher Medikation weiterfahren, stellen eine Gefahr für die Verkehrssicherheit dar. Deshalb ist es wichtig, dass Berufskraftfahrer im Falle einer Erkrankung schnell einen Arzt finden und auch auf der Autobahn frühzeitig auf die Möglichkeit medizinischer Hilfe hingewiesen werden. Wir bitten daher nicht nur Berufskraftfahrer, Transportunternehmer und Verbände um ihre Unterschrift, sondern alle Verkehrsteilnehmer“, fasst Fehrenkötter zusammen.
Zu finden ist die Online-Petition auf der DocStop-Homepage unter www.docstop-online.eu oder unter unter https://openpetition.de/!czsmn . Der Unterzeichner muss dazu lediglich seine E-Mail-Adresse und seinen Wohnort angeben. Die Unterschrift kann mit Namensnennung sowie anonym erfolgen.
Die Initiative für die medizinische Unterwegsversorgung von Berufskraftfahrern umfasst ein Netzwerk von mehr als 700 Kliniken, Ärzten und weiteren Anlaufstellen in ganz Deutschland. Lkw- oder Bus-Parkplätze befinden sich dabei in unmittelbarer Praxisnähe, die Lkw- und Bus-Fahrer können sich zudem ohne lange Wartezeiten bei alltäglichen Beschwerden, wie Grippe, Kopf-, Zahn- oder Rückenschmerzen behandeln lassen, für die man üblicherweise den Hausarzt aufsuchen würde.Unterwegs ist dies für Berufskraftfahrer jedoch meist nicht möglich.

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