Digitalisierung: Transporeon hebt Frachtvergabe auf eine neue Stufe

Mit der Einführung des neuen Tools Freight Matching for Forwarders digitalisiert Transporeon die Vergabe von Frachtaufträgen und unterstützt Sepediteure bei der Preisfindung. Dabei helfen Kunstliche Intelligenz und Erkenntnisse der Verhaltenswissenschaft.

Mit Künstlicher Intelligenz will Transporeon die Frachtvergabe in den Speditionen optimieren. (Foto: Pixabay)
Mit Künstlicher Intelligenz will Transporeon die Frachtvergabe in den Speditionen optimieren. (Foto: Pixabay)
Christine Harttmann

Mit Freight Matching will Transporeon Spediteure bei der Digitalisierung ihrer Prozesse unterstützen. Ziel sei, so teilt der Plattformbetreiber mit, dass die Unternehmen mit möglichst geringem Aufwand einen möglichst großen Nutzen erzielen und dabei zusammen mit ihrem Netzwerk aus Speditionspartnern in einer digitalen, sicheren und effizienten Umgebung agieren. Das neue Tool helfe, die digitale Revolution in der Speditionsbranche voranzutreiben und die Fähigkeiten und das Know-How von Spediteuren zu steigern. Gruziana Hoxha, Executive Director für Carrier Management bei Transporeon, erklärt:

„Freight Matching für Spediteure ist ein entscheidender Schritt für die Branche. Die Art und Weise, wie wir Fracht von A nach B transportieren, hat sich zwar im Laufe der Jahre stark weiterentwickelt. Aber einige Grundprinzipien sind gleichgeblieben: Die Fracht wird von den Verladern an einen oder mehrere Spediteure und Frachtführer weitergegeben. Das ist jedoch häufig ein manueller Prozess, der mit zahlreichen Herausforderungen verbunden ist.”

Auf dem dynamischen Markt von heute seien Spediteure ständig auf der Suche nach Transportkapazitäten, so der Plattformbetreiber. Das zwinge sie häufig dazu, sich außerhalb ihres vertrauten Netzwerkes umzusehen. Immer wieder werden auch in großen Unternehmen Aufträge an Subunternehmer vergeben – eine Geschäftspraktik, die durchaus Risiken birgt. Zu den Hauptproblemen gehören unterbrochene Informationsflüsse, Verlust der Visibility während des Transports, schlechtere Servicequalität sowie potenzielle Sicherheitsrisiken.

Nun soll Freight Matching diese Herausforderungen lösen, indem es die verfügbaren Kapazitäten, die Spediteure bei Transportunternehmen in ihrem bestehenden Netzwerk haben, maximiert. Logistikteams könnten so den Prozess der Transportvergabe optimieren, sodass sie ihr Netzwerk besser nutzen und nicht an anderer Stelle nach freien Kapazitäten suchen müssen.

„Dies stellt im Grunde sicher, dass der richtige Spediteur für die richtige Sendung zum richtigen Preis zugewiesen wird – und zwar jedes Mal und für jede einzelne Sendung“, fügt Hoxha hinzu.

Stephan Sieber, CEO von Transporeon, ergänzt:

„Wir arbeiten in einer Branche, in der Menschen im Mittelpunkt stehen. Beziehungen und Partnerschaften können hier den entscheidenden Unterschied machen. Mit Freight Matching fügen wir dem eine großartige Technologie hinzu, die es Spediteuren ermöglicht, ihren Transportzuweisungsprozess zu verbessern, damit ihnen mehr Zeit für die Optimierung bestehender Beziehungen oder dem Aufbau neuer Partnerschaften bleibt. Auf diese Weise können sie ihr Netzwerk stärken, neue Lösungen entwickeln und ein noch besseres Kundenerlebnis bieten. Letztendlich geht es bei dem Einsatz von Technologie in der Logistikbranche darum, das Leben der Menschen einfacher zu machen und gleichzeitig die Zusammenarbeit und das Unternehmenswachstum zu fördern. All das leistet Freight Matching.“

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