Werbung
Werbung
Werbung

Die große Kurve kommt

Die Deutsche Bahn und das Land Baden-Württemberg haben den Realisierungs- und Finanzierungsvertrag für das zweite Gleis der Wendlinger Kurve unterzeichnet.

Das zweite Gleis für die Wendlinger Kurve zwischen Stuttgart-Ulm und der Neckartalbahn in Richtung Reutlingen/Tübingen wurde Anfang Mai 2019 vom Land Baden-Württemberg und der Deutschen Bahn beschlossen. Grafik: DB Projekt Stuttgart-Ulm GmbH
Das zweite Gleis für die Wendlinger Kurve zwischen Stuttgart-Ulm und der Neckartalbahn in Richtung Reutlingen/Tübingen wurde Anfang Mai 2019 vom Land Baden-Württemberg und der Deutschen Bahn beschlossen. Grafik: DB Projekt Stuttgart-Ulm GmbH
Werbung
Werbung
Daniela Kohnen

Die ersten Baumaßnahmen für die sogenannte Große Wendlinger Kurve in Baden-Württemberg werden zeitnah beginnen, hieß es aus dem Verkehrsministerium Baden-Württemberg. Der baden-württembergische Verkehrsminister Winfried Hermann und DB-Infrastrukturvorstand Ronald Pofalla hatten den dafür nötigen Finanzierungsvertrag am 3. Mai 2019 unterzeichnet.

Das zweite Gleis der Wendlinger Kurve werde an der Schnittstelle zwischen der Neubaustrecke Stuttgart-Ulm und der Neckartalbahn in Richtung Reutlingen/Tübingen entstehen. Gebaut werden soll eine parallel zur Kleinen Wendlinger Kurve verlaufende zweite Verbindungskurve. Diese werde am Ortsrand von Oberboihingen aus der Neckartalbahn ausfädeln und dann in einem Tunnel die Neubaustrecke Wendlingen-Ulm unterqueren, teilte das Ministerium mit. 

Das zweite Gleis ergänze dann einen eingleisigen Abschnitt für die Züge zwischen Tübingen/Reutlingen und Stuttgart-Flughafen. Damit könnten die Züge in Richtung Stuttgart kreuzungsfrei in die Neubaustrecke Stuttgart-Ulm einfahren.

Mit der künftigen Angebotsgestaltung könnten die Kapazitäten sowie die Betriebsqualität erhöht werden. Dies wirkten sich positiv auf die weitere Entwicklung des Schienenverkehrs im Knoten Stuttgart aus. Die Große Wendlinger Kurve ist bereits im Projekt Stuttgart 21 optional jedoch noch ohne bauliche Vorkehrungen vorgesehen.

Verkehrsminister Winfried Hermann:

„Damit gelingt es in letzter Minute doch noch, einen Engpass im Schienennetz zu vermeiden, über den lange diskutiert wurde. Das Land möchte die Angebote im Schienenverkehr weiter ausbauen und für einen attraktiven und stabilen Regionalverkehr sorgen. Das zweite Gleis an der Wendlinger Kurve schafft dazu die Möglichkeit. Nur mit dem zweigleisigen Ausbau werden die Kommunen der Regionen Stuttgart und Neckaralb gut an die Neubaustrecke angebunden sein.“

Ronald Pofalla, Vorstand für Infrastruktur der Deutschen Bahn AG:

„Wir begrüßen die Entscheidung zum zweigleisigen Ausbau der Wendlinger Kurve als echten Zugewinn für das Projekt ausdrücklich. Selbstverständlich stehen wir unsererseits zu der Zusage, auf Basis dieser verbindlichen Finanzierung die Große Wendlinger Kurve zu realisieren. Als Vorabmaßnahme wird die DB Projekt Stuttgart–Ulm GmbH diesen Abschnitt so bauen, dass später die Einschleifung der Großen Wendlinger Kurve ohne gravierende bauliche Eingriffe in den Bestand möglich ist.“

Printer Friendly, PDF & Email
Symboldbild Transportjobs

Mehr als 750 aktuelle Jobangebote aus der Transportbranche, vom Lkw-Fahrer über Fuhrparkmanager bis zu Disposition, Teamleitung und vieles mehr mit individueller Suchfunktion und Kartenansicht bieten wir Ihnen ab sofort in unserem Job-Bereich: Ihr nächster Schritt auf der Karriereleiter?

Alle Transport-Jobs anzeigen »

Werbung