DHL-Erfolgsmodell: CO2-neutrales Stückgut im Seefrachtverkehr

DHL Global Forwarding zieht Bilanz: Vor gut einem Jahr startete der Luft- und Seefrachtspezialist mit dem CO2-neutralen Versand von Stückgut auf dem Seeweg. Seither hat er mehrere Zehnttausend Tonnen CO2 eingespart.

Seefracht: Bei DHL fährt Stückgut CO2-neutral. (Foto: DHL)
Seefracht: Bei DHL fährt Stückgut CO2-neutral. (Foto: DHL)
Christine Harttmann

DHL Global Forwarding engagiert im Rahmen der „Mission 2050: Null Emissionen“ für eine nachhaltige und saubere Seefracht. Die Luft- und Seefracht-Sparte von Deutsche Post DHL Group neutralisiert daher seit Januar 2021 neutralisiert die Kohlenstoffemissionen für alle ihre Stückgutsendungen (LCL) im Seefrachtverkehr. Bislang seien bei diesen Stückgutsendungen von Hafen zu Hafen durch den Einsatz zertifizierter nachhaltiger Schiffskraftstoffe 36.300 Tonnen Tank-to-Wheel-CO2-Emissionen eingespart worden, teilt DHL jetzt mit. Im vergangenen Jahr seien außerdem 52.800 Tonnen CO2-Emissionen (Well-to-Wheel) im Zusammenhang mit Abholungen von und Transporten zu Häfen kompensiert worden.

Dominique von Orelli, als Global Head of Ocean Freight bei DHL Global Forwarding verantwortlich, erklärt dazu:

„Seit Beginn unseres Dekarbonisierungsprozesses für LCL-Sendungen im Seefrachtverkehr haben wir für 370.599 Sendungen nachhaltige Kraftstoffe verwendet. Mittlerweile stellen wir mehr als 2.500 Kunden unseren GoGreen Plus Service für Stückgutsendungen bereit und unterstützen sie damit ohne Zusatzkosten bei der Erfüllung ihrer Nachhaltigkeitsziele.“

Von Orelli spricht von einem wichtigen Meilenstein, der zeige:

„Mit der Förderung nachhaltiger Logistiklösungen im Seeverkehr sind wir auf dem richtigen Weg, um einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Motiviert durch diesen großen Erfolg haben wir beschlossen, die Dekarbonisierung aller LCL-Transporte ohne zusätzliche Kosten für unsere Kunden fortzusetzen.“

Als die wichtigsten Themen unserer Zeit bezeichnet DHL Nachhaltigkeit und die Begrenzung der globalen Erwärmung auf unter 1,5 Grad. Daher strebt der Post-Konzern im Rahmen seiner ESG-Strategie an, seine Emissionen bis zum Jahr 2050 alle auf netto null zu reduzieren (Mission 2050). Er setzt dabei auf grüne Lösungen für eine klimafreundliche Logistik. Insbesondere die Seefracht sei in der Logistikindustrie eine schnell wachsende Quelle von Treibhausgasemissionen. Daher engagiert sich DHL auch für nachhaltige Logistiklösungen und den Zugang zu nachhaltigen Kraftstoffen.

Der GoGreen Plus Service von DHL soll den Übergang zu einem sauberen und nachhaltigen See- und Luftfrachttransport erleichtern. Mit GoGreen Plus bietet der Konzern seinen Kunden verschiedene Optionen zur Minimierung logistikbezogener Emissionen und anderer Umweltauswirkungen entlang der gesamten Lieferkette. So sollen die CO2-Emissionen in der Luft- und Seefracht verringert werden und restliche Lieferkette durch einen Emissionsausgleich über den gesamten Lebenszyklus klimaneutral gestaltet werden.

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