Deutsche See: Webfleet-Lösung zur Kühlkettenüberwachung

Für den Transport von Fisch und Meeresfrüchten setzt die Deutsche See Fischmanufaktur auf eine neue integrierte Lösung für temperaturgeführte Transporte von Webfleet. Damit sollen sich Positions- und Temperaturdaten in Echtzeit auf einer Plattform anzeigen lassen.

Eine lückenlose Kühlkettenüberwachung sowie ein nachhaltiges Flottenmanagement sind das Ziel des Unternehmens, das seit 2014 aus Bremerhaven seine Produkte vertreibt. (Foto: Deutsche See Fischmanufaktur)
Eine lückenlose Kühlkettenüberwachung sowie ein nachhaltiges Flottenmanagement sind das Ziel des Unternehmens, das seit 2014 aus Bremerhaven seine Produkte vertreibt. (Foto: Deutsche See Fischmanufaktur)
Anna Barbara Brüggmann

Webfleet Cold Chain heißt eine neue Lösung des Telmatikanbieters, die die Deutsche See Fischmanufaktur im Einsatz hat, um die Kühlketten während des Transports von temperatursensiblen Waren kontinuierlich sicherzustellen.

Das Unternehmen hat seinen Sitz in Bremerhaven und beliefert nach eigenen Angaben mit aktuell über 1.700 Mitarbeitern in 19 Niederlassungen Kunden aus Lebensmitteleinzelhandel, Gastronomie und Food-Service.

„Webfleet Cold Chain zeichnet die Temperaturen während der kompletten Tour auf. Wir bekommen minütlich ein Temperatur-Update aus dem Fahrzeug, was über die Sensoren erfasst und dann an Webfleet zurückgespielt wird, wodurch wir die Temperaturen in Echtzeit verfolgen können“, so René Schönfeld, Projektmanager Service bei Deutsche See.

Falls die für die Produkte geltenden Schwellenwerte über- oder unterschritten, sende das System sofort eine entsprechende Warnung. So könnten Disponenten und Fahrer rechtzeitig reagieren, um die Einhaltung der Kühlkette zu gewährleisten.

Durch die Verknüpfung von Daten zum Kühlstatus der Waren mit Standort- und Verlaufsdaten könnten zudem Ereignisse wie das Unter- oder Überschreiten kritischer Schwellenwerte genau nachvollzogen und rekonstruiert werden. Dies soll eine größere Rechtssicherheit für das Unternehmen schaffen, aber auch dabei helfen, Prozesse zu optimieren.

Deutsche See nutzt darüber hinaus das Tool Webfleet OptiDrive: Fahrer sowie Disponenten erhalten dabei Informationen zu Kraftstoffverbrauch, Leerlauf, zur Einhaltung einer konstanten sowie umweltfreundlichen Geschwindigkeit sowie Tempoverstößen, zu auffälligen Fahrmanövern sowie dem Schalt- und dem Ausrollverhalten.

Das Ziel: die Fahrweise der Fahrer im Rahmen der Ausliefertouren nachhaltig und stetig verbessern. Schönfeld zufolge könnten mithilfe der generierten Daten die Fahrer gezielt geschult werden. Seit der Einführung der Lösung im Unternehmen habe sich die Zahl der Werkstattbesuche der Fahrzeuge verringern und der Kraftstoffverbrauch der Flotte reduzieren lassen.

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