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Deutsche Post: Zum Jahresbeginn im Soll

Der Konzernumsatz der Deutschen Post World Net ist im ersten Quartal um 1,8 Prozent auf 15,7 Milliarden Euro gestiegen.
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Redaktion (allg.)
Die Deutsche Post World Net ist eigenen Angaben zufolge mit einem soliden Quartalsergebnis in das Jahr 2008 gestartet: Das operative Ergebnis (EBIT) vor Einmaleffekten stieg im ersten Quartal um 6,4 Prozent auf rund eine Milliarde Euro. Der Umsatz lag mit 15,7 Milliarden Euro um 1,8 Prozent über dem Vorjahreszeitraum, bereinigt um negative Wechselkurseffekte lag der Anstieg bei rund 6 Prozent. Der Umsatz im Briefbereich ging im ersten Quartal um 1,4 Prozent auf 3,9 Milliarden Euro zurück. Hier machte sich das Fehlen der Arbeitstage, so die Deutsche Post besonders bemerkbar. Insgesamt lag der Umsatz je Arbeitstag über dem Vorjahreswert. Das EBIT im Unternehmensbereich Brief sank um 9,2 Prozent auf 599 Millionen Euro. Laut Unternehmensangaben wirkte sich die Ausweitung des Onlinehandels im Geschäftsfeld Paket Deutschland positiv aus. Gestiegene Absatzmengen bei Privat- und Geschäftskunden führten zu einem Umsatzanstieg von 1,3 Prozent im ersten Quartal. Der Umsatz in den Geschäftsfeldern Global Mail und Corporate Information Solutions stieg um 2,1 Prozent. Im Unternehmensbereich Express haben alle Regionen außer den USA gute Wachstumsraten erzielt. In den ersten drei Monaten des Jahres stieg der Umsatz im Unternehmensbereich Express um ein Prozent auf 3,4 Milliarden Euro. Hier wirkten sich vor allem Währungseffekte mit 225 Millionen Euro negativ aus, da über die Hälfte des Expressumsatzes außerhalb der Eurozone erwirtschaftet wurde. In Europa stieg der Umsatz um 4,4 Prozent, wozu sowohl die Region Zentraleuropa mit Polen, Ungarn und Rumänien als auch Frankreich und die Beneluxländer beitrugen. In der Region Americas ging der Umsatz währungsbedingt um zehn Prozent zurück. Der Umsatz im Geschäftsfeld DHL Global Forwarding ist trotz negativer Währungseffekte um 7,4 Prozent gestiegen. In der Luftfracht wuchsen die Volumina mit 6,6 Prozent schneller als der Markt. Besonders gut entwickelte sich das Geschäft in Osteuropa, dem Nahen Osten und Afrika. Auch das Seefrachtgeschäft wuchs mit 10,9 Prozent schneller als der Markt. Im Geschäftsbereich DHL Exel Supply Chain sank der Umsatz auf Grund negativer Wechselkurseffekte um 4,2 Prozent. (swe)(sw)
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