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Deutsche Post: 5.000er-Marke mit StreetScooter vorzeitig erreicht

Für Ende 2017 war das Ziel angekündigt, mit Ablauf des Novembers ist es schon erreicht: 5.000 „StreetScooter“ sind jetzt für die Deutsche Post im Einsatz. Die spart damit jährlich rund 16.000 Tonnen CO2 ein.
Mit 3.700 StreetScooter des Typs „Work“ und 1.300 „Work L“ spart DHL jährlich mehr als 16.000 Tonnen CO2 ein. (Foto: Deutsche Post DHL)
Mit 3.700 StreetScooter des Typs „Work“ und 1.300 „Work L“ spart DHL jährlich mehr als 16.000 Tonnen CO2 ein. (Foto: Deutsche Post DHL)
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Christine Harttmann

Der Paketdienst steigert schon seit längerem sukzessive die Zahl der Elektrofahrzeuge mit denen er Pakete und Briefe zu den Adressaten bringt. Dabei hat die StreetScooter-Flotte, die nun auf 5.000 Lieferwagen angewachsen ist, inzwischen etwa 13,5 Millionen Kilometer zurückgelegt. In ihrem Dienst hätten sich die Elektrofahrzeuge bewährt, bilanziert nun der Konzern. Gut 300 Bremsvorgänge täglich an über 300 Tagen im Jahr müsse ein Posttransporter im Alltag bewältigen. Unter diesen Bedingungen, fügt DHL hinzu, verursache die Elektrovariante 60 bis 80 Prozent weniger Kosten für Wartung und Verschleiß, verglichen mit einem konventionellen Fahrzeug. Hinzu kommt: Berechnungen des Postkonzerns zufolge sparen die 3.700 StreetScooter des Typs „Work“ und die 1.300 des Typs „Work L“ jährlich etwa 16.000 Tonnen CO2 ein.

2012 habe es mit einer mutigen Idee begonnen, ließ Jürgen Gerdes, Konzernvorstand Post – eCommerce – Parcel von Deutsche Post DHL Group, verlauten. „Heute, nach 13,5 Millionen gefahrenen Kilometern, wissen wir: Die Idee des StreetScooters funktioniert.“ Sehr gut funktioniere sie sogar, freut sich Gerdes. Nicht nur bei der Deutschen Post DHL Group, sondern auch bei Kunden aus anderen Industrien seien der Elektrolieferwagen in Deutschland und in Europa unterwegs. „Emissionsfreie Mobilität ist angekommen - nachhaltig!“

Parallel zur schrittweisen Aufstockung der E-Flotte hat Deutsche Post DHL Group ihre Ladeinfrastruktur ausgeweitet – bundesweit gibt es deswegen eine ausreichende Anzahl von Ladesäulen. Auf dem jeweiligen Betriebsgelände werden die Streetscooter dort über Nacht geladen, sodass sie für die Zustelltouren am nächsten Morgen wieder einsatzbereit sind. Wie der Konzern versichert, stammt der Strom aus den Ladesäulen zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien.

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