DB Schenker: Neues Cross-Dock-Terminal nahe Ulm

Der Logistikdienstleister lässt ein neues Landverkehrsterminal im baden-württembergischen Herbrechtingen bauen. Mit dem neuen Knotenpunkt will man das Landverkehrsnetz weiter verdichten.

Feierten die Grundsteinlegung: (v.l.) Daniel Moritz, Director Project Management, Panattoni; René Konrad, Geschäftsführender Gesellschafter, LIST Bau Bielefeld GmbH & Co. KG; Ralf Többe, Head of Land Transport Cluster DE/CH, DB Schenker; Daniel Vogt, Bürgermeister Herbrechtingen; Thomas Diem, Erster Beigeordneter Herbrechtingen. Foto: DB Schenker
Feierten die Grundsteinlegung: (v.l.) Daniel Moritz, Director Project Management, Panattoni; René Konrad, Geschäftsführender Gesellschafter, LIST Bau Bielefeld GmbH & Co. KG; Ralf Többe, Head of Land Transport Cluster DE/CH, DB Schenker; Daniel Vogt, Bürgermeister Herbrechtingen; Thomas Diem, Erster Beigeordneter Herbrechtingen. Foto: DB Schenker
Daniela Kohnen

Das multifunktionale Cross-Dock-Terminal soll im Mai 2022 in Betrieb gehen. DB Schenker plant nach eigenen Aussagen, dann seine Landverkehrsgeschäftsstelle von Ulm nach Herbrechtingen zu verlegen und damit seine Kapazitäten zu vergrößern. Ralf Többe, Head of Land Transport bei DB Schenker im Cluster Deutschland/Schweiz:

„Das neue Landverkehrsterminal ermöglicht uns weiteres Wachstum und ist für DB Schenker auch aufgrund der guten Verkehrsanbindung von hoher strategischer Bedeutung. Wir steigern mit den sich neu bietenden Kapazitäten eines modernen nachhaltigen Cross-Dock die Produktivität und damit die Leistungsfähigkeit für unsere Kunden.“

Auf einer Grundstücksfläche von 40.000 Quadratmeter soll eine Umschlagshalle inklusive separatem zweistöckigem Büro- und Verwaltungsgebäude entstehen. Die Immobilie umfasst dann neben rund 7.000 Quadratmeter Logistikfläche auch 2.000 Quadratmeter Büro- und Sozialfläche, etwa 300 Quadratmeter Lagermezzanine sowie rund 15.200 Quadratmeter befestigte Außenflächen. Hinzu sollen 70 Pkw-, 71 Truck- und 40 Trailerparkplätze sowie die Andienung über insgesamt 74 Rampen entstehen, inklusive einer Überladebrücke für Lkw mit außerordentlich großem Ladevolumen.

Die bauliche Gestaltung der Logistikimmobilie ermögliche künftig hochoptimierte Be- und Entladeprozesse, die einen besonders schnellen Umschlag der Waren und Güter gewährleisteten, hieß es.

Der künftige Standort liegt im Gewerbegebiet in der Robert-Bosch-Straße mit direkter Nähe zur Bundesautobahn A7 als wichtige Nord-Süd-Verbindung und unmittelbarer Nähe zur A8 in der Verbindung Stuttgart–München.

Insgesamt habe man bei der Planung des Neubaus insbesondere auf Nachhaltigkeit geachtet. So wird das neue Cross-Dock nach DGNB Gold zertifiziert und unter anderem mit einer WGK 3 Folie zur Verhütung von Gefahren beim Handling mit wassergefährdenden Stoffen, E-Ladesäulen, Maßnahmen zur Wiederverwertung von Ab- und Regenwasser sowie Schallschutz ausgestattet.

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