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DB Schenker: Neue Finnland-Zentrale in Helsinki

DB Schenker Logistics will im Großraum Helsinki mehr als 45 Millionen Euro investieren und einen Standort für Landverkehr in der Nähe des Flughafens errichten.
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Redaktion (allg.)
Der neue Standort befindet sich Unternehmensangaben zufolge in Flughafennähe, am nördlichen Stadtrand von Helsinki. Zusätzlich sollen weitere Logistikanlagen für die finnische Hauptstadt im benachbarten Kiila entstehen. Der bisherige Standort Metsälä bietet, so DB Schenker Logistics, keinen Raum für weitere Expansion und soll von der Stadt in ein Wohngebiet umgewandelt werden. „Damit stärken wir sowohl unsere Marktposition in Finnland als auch unser Standortnetz“, betonte Karl Nutzinger, als Mitglied des Vorstandes der Schenker AG für den europäischen Landverkehr verantwortlich. „Das Projekt in Helsinki stellt eine der bislang größten Investitionen unserer Unternehmensgeschichte in einen neuen Standort dar. Damit werden wir Arbeitsabläufe vereinfachen und unsere Servicequalität weiter steigern.“ Im ersten Schritt werde in Kiila ein 280 Meter langer Komplex für lagerlogistische Dienstleistungen gebaut. Die Bauarbeiten für die 25.000 Quadratmeter große Anlage sollen im Frühjahr 2011 beginnen. Im Frühjahr 2012 soll das operative Geschäft anlaufen. Die Aktivitäten im Landverkehr werden nach Aussagen des Logistikdienstleisters in Tikkurilantie nahe dem Flughafen Helsinki-Vantaa konzentriert. Geplant sei ein 41.000 Quadratmeter großes Logistikzentrum für den nationalen und internationalen Landverkehr, für Luft- und Seefracht sowie für Paket-Dienstleistungen und Auslieferungen an den Endverbraucher. Auf dem 15 Hektar großen Gelände sind rund 770 Stellplätze für Fahrzeuge, Auflieger und Container vorgesehen. Bestehende Anlagen sollen nach Kiila verlagert werden. Der Baubeginn ist für Sommer 2012 geplant, mit der Inbetriebnahme wird für Sommer 2014 gerechnet. „Die neuen Standorte verfügen über hervorragende Verkehrsanbindungen und profitieren von der Nähe zum Flughafen sowie zum neuen Hafen in Vuosaari“, erklärte Göran Åberg, CEO, Oy Schenker East Ab, und als Regionalleiter der Schenker AG für die Region East verantwortlich. Die Entwicklung der neuen Anlagen profitierte auch von der Zusammenarbeit mit der TU Dortmund. Detaillierte Simulationen erleichterten die Konzeption im Hinblick auf Funktionalität, Sicherheit und Umwelt. Angestrebt ist die nachhaltige Nutzung von Land, Wasser und Energie. Die neuen Terminal-Aktivitäten sollen auch die Zahl der Lkw-Fahrten optimieren. (swe)(sw)
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