DB Schenker: Globaler Flächencheck von Lagerkapazitäten

Der Logistikdienstleister hat einen neuen Service eingeführt und überprüft weltweit fast neun Millionen Quadratmeter Lagerfläche auf kurzfristige Kapazitäten.

DB Schenker sieht eine steigende Relevanz von Lagerflächen und hat einen neuen Service gestartet. Foto: DB Schenker
DB Schenker sieht eine steigende Relevanz von Lagerflächen und hat einen neuen Service gestartet. Foto: DB Schenker
Daniela Kohnen

DB Schenker hat aufgrund der weltweit steigenden Nachfrage nach zusätzlichen Lagerkapazitäten, bedingt durch beeinträchtigte Lieferketten während der Corona-Krise, einen globalen Flächencheck eingeführt.

Mit der neuen Dienstleistung könnten verfügbare Leerflächen in allen 794 eigenen Kontraktlogistiklagern in mehr als 60 Ländern identifiziert und bewertet werden, so der Logistiker. Unternehmen könnten damit nach freien Lagerkapazitäten und relevanten Value Added Services suchen.

Durch die Implementierung einer digitalen Plattform sei zudem eine tägliche Aktualisierung der Menge und der Charakteristika verfügbarer Flächen möglich. Xavier Garijo, Vorstand für Kontraktlogistik von DB Schenker:

„In der aktuellen Situation ist die Logistik für Unternehmen und damit auch für unser aller tägliches Leben von entscheidender Bedeutung. Mit unserem globalen Netzwerk an Standorten für Kontraktlogistik können wir die erforderliche Flexibilität in allen Schlüsselmärkten bieten. Quadratmeter, die normalerweise für bestimmte Kunden genutzt werden, um beispielsweise Marktschwankungen abzufedern, werden nun in temporäre Lagermöglichkeiten umgewandelt – zur Unterstützung von Unternehmen, die dringend zusätzliche Kapazitäten benötigen.“

Laut DB Schenker zählen zu den ersten Kunden Online-Händler, Sportmode- und Elektronikhersteller sowie Industrieunternehmen. Das bedingt durch die Corona-Krise veränderte Kundenverhalten habe in verschiedenen Regionen rund um den Globus zu Lieferrückständen geführt, so der Logistikdienstleister.

Gleichzeitig habe die wachsende Nachfrage der Verbraucher nach bestimmten Gütern, zum Beispiel im Lebensmittel- oder Gesundheitssektor, zu einem Anstieg der Produktion geführt. Dies würde zu einem zweifachen Bedarf an zusätzlichen Flächen führen. Derzeit unverkäufliche Artikel müssten zwischengelagert werden, und gleichzeitig würden Unternehmen Vorräte anlegen, um Lieferunterbrechungen zu vermeiden. Xavier Garijo, Vorstand für Kontraktlogistik von DB Schenker:

„Wir sind davon überzeugt, dass es in Zukunft einen höheren Bedarf an kurzfristigen Lagerkapazität geben wird. Mit unserem neuen Service können wir den Markt nicht nur beim Übergang in die neue Normalität bedienen, sondern die Agilität und Flexibilität unserer Kunden verbessern.“

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