Das erste Jahr: Onlinespedition Cargoboard zieht Bilanz

Ein Jahr nach ihrer Gründung zieht die Onlinespedition Cargoboard eine positive Bilanz.

Die Cargoboard-Mitgründer (v. l. n. r.): Artur Nachtigal, David Port, Lukas Petrasch und Richard Kleeschulte Copyright: Qibin Wang, WaMa Kollektiv/Cargoboard
Die Cargoboard-Mitgründer (v. l. n. r.): Artur Nachtigal, David Port, Lukas Petrasch und Richard Kleeschulte Copyright: Qibin Wang, WaMa Kollektiv/Cargoboard
Christine Harttmann

Wie das von der Stückgutkooperation CargoLine und den vier Jungunternehmern Richard Kleeschulte, Artur Nachtigal, Lukas Petrasch und David Port gegründete Start-up meldet, hat es mehr als 20.000 Sendungen abgefertigt. 75 Prozent der Auftraggeber seien Bestandskunden, mehrmals pro Woche ihre Aufträge über die Plattform abwickeln und 100 Sendungen an einem Tag habe man bereits nach einem Monat geschafft – das Start-up hatte sich diese Zahl zuvor als mittelfristiges Ziel gesetzt.

COO Lukas Petrasch erklärt den Erfolg damit, dass die Plattform neunen Versendergewohnheiten wird:

„Mit Cargoboard holen wir Versender dort ab, wo sie es gewohnt sind, Geschäfte zu machen: im Internet. Mit wenigen Mausklicks können sie auf unserer Plattform Frachtpreise anfragen und Transporte beauftragen, die ausschließlich im CargoLine-Netzwerk abgewickelt werden. Hierbei treten wir als Erstspediteur und Servicecenter für den Kunden auf. So haben wir es geschafft, im ersten Jahr über 20.000 Sendungen über unsere Plattform zu managen, Tendenz steigend.“

Jörn Peter Struck, Vorsitzender der CargoLine-Geschäftsführung, ergänzt:

„Die Idee zur eigenen Onlinespedition ist in einem Innovationsworkshop entstanden, den wir initiiert und mit Unterstützung des Paderborner Start-up-Inkubators garage33 durchgeführt haben. Ziel war, dass Vertreter der CargoLine und Studenten an einem verlängerten Wochenende disruptive Geschäftsmodelle entwickeln.“

 

Bei der Umsetzung arbeiteten die vier Jungunternehmer eng mit den CargoLine-Betrieben zusammen, die durch fachliches Know-how unterstützen. Zusammen entwickelten sie einen ersten Prototyp, der das Potential des Geschäftsmodells beweisen konnte.

Aufgrund der starken Zunahme der Sendungsmenge und der damit einhergehenden Erweiterung des Teams war es für Cargoboard zum Jahreswechsel an der Zeit, aus den Räumen der garage33 auszuziehen. Das Logistik-Start-up hat daher ein eigenes Büro in der Paderborner Innenstadt bezogen. Die Räumlichkeiten am Marienplatz bieten ausreichend Platz für den weiteren Ausbau des Teams, um dem ungebrochenen Anstieg der Sendungszahlen Rechnung zu tragen.

„Ungeachtet der Corona-Pandemie planen wir für das Jahr darüber hinaus eine Erweiterung unserer Produktpalette und Internationalisierungsmaßnahmen“, so Petrasch.

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