Dänemark: DSV baut 700.000-Quadratmeter-Logistikzentrum

DSV baut ein neues Logistikzentrum in Horsens, Dänemark und plant rund zwei Milliarden dänische Kronen darin zu investieren.

Zwei Milliarden Dänische Kronen wird der Bau von DSV’s neuem Logistikzentrum in Dänemark kosten. (Foto: DSV)
Zwei Milliarden Dänische Kronen wird der Bau von DSV’s neuem Logistikzentrum in Dänemark kosten. (Foto: DSV)
Radosveta Angelova

Die Logistikeinrichtungen in und um Horsens in Jütland, Dänemark, können das derzeitige und zu erwartende Wachstum vom DSV nicht mehr aufnehmen. Gleichzeitig möchte das Unternehmen seine Lager- und Cross-Docking-Terminals in der Region Horsens konsolidieren, um eine höhere Effizienz und Produktivität bei gleichzeitig umweltfreundlicherem Profil und geringeren CO2-Emissionen zu gewährleisten. Horsens sei ein strategischer Knotenpunkt für Transporte zwischen den nordischen Ländern und allen anderen europäischen Ländern, sodass alle Aktivitäten in den Bereichen Luft und Meer, Straße und Lösungen an einem Standort gebündelt seien, um Effizienz und bestmögliche Leistungen sicherzustellen, so Simon H. Galsgaard, Geschäftsführer der DSV Road in Dänemark.

Das neue Zentrum soll entsprechend neben den derzeitigen Einrichtungen in Horsens entstehen. Mit knapp 700.000 Quadratmetern soll es für DSV Europas größtes Logistikzentrum werden. Das Grundstück soll weitere 18.000 Quadratmeter Bürofläche, circa 50.000 Quadratmeter für das Cross-Docking-Terminal und zwischen 200.000 und 269.000 Quadratmeter Fläche für die Lagereinrichtungen bergen. Für die Stadt Horsens ist dies ein historisch großer Verkauf von Grundstücken für industrielle Zwecke.

Simon H. Galsgaard kommentiert:

„Bis heute ist dies das größte Bauprojekt von DSV und wir freuen uns auf das neue und enorme Potenzial, das es uns bietet. Es ist Teil unserer Strategie, kleinere Standorte zu konsolidieren und größere, moderne und zukunftssichere Einrichtungen zu schaffen, von denen beide profitieren, die Kunden und wir. Das neue Logistikzentrum in Horsens zeichnet sich unter anderem durch ein hohes Maß an automatisierten Prozessen aus, die eine schnelle und effiziente Abwicklung großer Mengen gewährleisten.“

Auch Peter Sørensen, Bürgermeister von Horsens blickt dem Bau mit Vorfreude entgegen. Soweit er wisse, sei dies der größte Kauf industrieller Grundfläche in der Geschichte von Horsens. Er betont aber vor allem, dass das Bauprojekt während der Bauphase mehr Arbeitsplätze zur Verfügung stellen wird.

„Der Bau einer Anlage dieser Größe wird während der Bauphase viele zusätzliche Arbeitsplätze bedeuten, wovon lokale Handwerker und Spediteure profitieren werden. Nach Schätzungen des DSV könnten es 250 Arbeitsplätze oder mehr sein", sagt Peter Sørensen.

Im August 2021 soll der Grundstein gelegt werden. Die tatsächliche Nutzung der Einrichtungen wird vom DSV für Ende 2022 oder Anfang 2023 angekündigt. Die Bauarbeiten sollen weitergehen, bis voraussichtlich im Jahr 2026 alles fertiggestellt ist, so der DSV.

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